notwendige Investitionen : Radweg, Sportlerheim und Löschfahrzeug

Das Löschfahrzeug der Glöwener Wehr wurde bei einem Feldbrand Anfang August 2013 völlig zerstört.
Das Löschfahrzeug der Glöwener Wehr wurde bei einem Feldbrand Anfang August 2013 völlig zerstört.

Ortsbeirat Glöwen diskutiert über Haushalt für 2014 und notwendige Investitionen

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08. Februar 2014, 00:36 Uhr

Der Radweg zwischen Glöwen und Schwanensee soll eine einheitliche Deckschicht bekommen. Auf die Forderung aus dem Ortsbeirat, den Weg möglichst schnell in Ordnung zu bringen, informierte Detlef Brenning von der Gemeindeverwaltung, dass diese Maßnahme bereits im Haushalt 2014 geplant ist. Allerdings nicht mit einer Ausbesserung, wie vom Ortsbeirat gefordert, sondern mit einer komplett neuen Deckschicht für etwa 35 000 Euro. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Flickwerk nichts bringt“, so Brenning. Man löse die Probleme nicht, sondern verlagere diese nur.

Auch im Sporthaus des SV Glöwen sollen kleinere Reparaturarbeiten durchgeführt werden, so Ortsvorsteher Reimar Heering. So beklage der Sportverein eine kaputte Tür zu den Duschen und feuchtes Mauerwerk durch defekte Regenrinnen. „Wir wollen einen Termin mit dem Sportverein vereinbaren und uns das Sporthaus selbst anschauen“, schlug Heering vor und machte in diesem Zusammenhang auch klar, dass das Sporthaus zwar der Gemeinde gehöre, der Sportverein als Nutzer aber auch eine gewisse Verantwortung habe, um es in Ordnung zu halten.

Die Glöwener Feuerwehr möchte in diesem Jahr gern die Rückwand des Gerätehauses mit Wärmedämmung versehen und die Fassade verputzen. „Ich denke, wir haben da wichtigere Probleme. Die Rückwand sieht seit 20 Jahren so aus. Wichtiger ist es, für Glöwen ein neues Löschfahrzeug zu besorgen. Das hat oberste Priorität und erst wenn das abgeschlossen ist, werden wir über die Rückwand des Gerätehauses sprechen“, machte Detlef Brenning die Position der Verwaltung unmissverständlich deutlich. Ein weiteres Problem in Glöwen sei die Zufahrt zum Bahnhof. Fehlende Fahrbahnmarkierungen vermitteln den Autofahrern oft das Gefühl, ins Ungewisse zu fahren. Um den Straßenverlauf besser kenntlich zu machen, wolle man die Kreisstraßenmeisterei beauftragen, hier seitliche Fahrbahnmarkierungen aufzubringen. Die Idee, Leitpfosten aufzustellen verwarf man, weil jene bei Mäharbeiten stören und oft durch Vandalismus beschädigt werden.


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