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Auf Drahteseln durch die Prignitz : Radler bekommen mehr Service

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Infotafeln entlang der Radwege weisen auf Gastronomie, Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten hin. Antragsfrist läuft

von
erstellt am 26.Feb.2015 | 12:00 Uhr

Die mehrfach für ihre radtouristischen Angebote ausgezeichnete Prignitz verbessert noch einmal ihren Service für die Urlauber: Ab diesem Jahr weisen Infotafeln entlang der Radwege auf Gastronomie, Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten hin. Die touristischen Anbieter können sich bis 20. März um diese Einträge bewerben. Darüber informierte gestern der Tourismusverband Prignitz.

Genutzt werden die bereits aufgestellten Knotenpunkt-Infotafeln, insgesamt sind es 125 im Reisegebiet, das sich bis Neustadt (Dosse) und Wittstock erstreckt. An jedem dieser Punkte ist eine Tafel vorgesehen, auf der Restaurants, Cafés, Hofläden, Übernachtungsangebote sowie Sehenswürdigkeiten eingetragen werden, informiert Radwegkoordinatorin Carola Krakow.

Die Darstellung ist einheitlich: Name des Hauses, Ort, Telefonnummer und falls vorhanden ein QR-Codes, mit dem sich die Homepage des Anbieters aufrufen lässt. „Voraussetzung ist, dass die Häuser maximal sieben Kilometer vom Knotenpunkt entfernt sind, Sehenswürdigkeiten drei Kilometer“, so Krakow. Die zwei im Stadtgebiet von Wittenberge stehenden Tafeln sind davon ausgenommen, da die Zahl der Anbieter zu hoch wäre. Maximal 20 haben Platz. Für alle anderen Standorte können die Leistungsträger im Internet das Antragsformular ausfüllen und je nach Lage auch für mehrere Tafeln.

Ab 2016 wird das kostenpflichtig. Uwe Neumann, Geschäftsführer vom Tourismusverband, spricht von 10 Euro pro Eintrag. Im Gegenzug hätten sich die Kommunen verpflichtet, die Tafeln zu pflegen, zu aktualisieren und ggf. zu reparieren.

Von diesem Service sollen Touristen und regionale Anbieter gleichermaßen profitieren. „Zusätzlich erhoffen wir uns, dass sich die Anbieter noch enger an das Radwegenetz binden, es mit vermarkten“, sagt Neumann. Denn unstrittig sei, dass die Idee der Knotenpunktwegweisung erfolgreich sei. Das zeigen nicht nur die verliehenen touristischen Preise an die Prignitz, sondern auch die vielen Nachahmer wie das Havelland oder Barnim.

Die Knotenpunkte verbinden bestehende Radwege miteinander, ließen das Netz im Reisegebiet auf 1100 Kilometer anwachsen. Als jüngste Verbindung kam ein Weg von Ferbitz nach Leuengarten bei Lenzen dazu.

Mit den bis Ende Mai aufzustellenden Infotafeln findet das jahrelange Projekt der Knotenpunkte seinen Abschluss. Beteiligt daran waren mehrere Partner, neben dem Tourismusverband, der Wachstumskern, der Kreis und vor allem der Verein Regionalförderung Prignitzland. Dessen Vorsitzender Stefan Freimark spricht von 164 500 Euro, die für die Ausschilderung der Knotenpunkte einschließlich der jetzt folgenden Infotafeln zur Verfügung standen. 85 Prozent stammt aus europäischen Fördertöpfen. „15 Prozent hat unser Verein beigesteuert“, sagt Stefan Freimark.  

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