Lenzen : Putzen nicht als Eintagsfliege

Letzte Absprachen, dann geht es los zu den Einsatzorten.
Letzte Absprachen, dann geht es los zu den Einsatzorten.

Freie Wähler wollen Gemeinsamkeitsgefühl in Lenzen stärken

svz.de von
15. April 2019, 09:27 Uhr

Lenzen | Sie fegen, harken, sammeln Unrat, stellen am Hagen eine neue Bank auf: Mitglieder der BVB/Freie Wähler – Neues Lenzen und mit ihnen weitere Freiwillige aus der Stadt. Aufgerufen zu diesem Frühjahrsputz am Sonnabend haben die Freien Wähler. „Aber nicht als besondere Aktion vor den Wahlen, weil wir mit unseren vier Kandidaten in die Stadtverordnetenversammlung einziehen wolle“, sagt Beate Häfke von der Wählergruppe. Sie, Rolf Steckmest, Uwe Roese und Britta Rawald bewerben sich über diese Gruppe um einen Sitz im Stadtparlament.

Zurück zum Frühjahrsputz: Zu DDR-Zeiten und auch später noch sei es gang und gäbe gewesen, gemeinsam etwas fürs Stadtbild tun. „Das wollen wir wieder in Gang bringen“, sagen Matthias Tietz, Karl-Heinz Hundertmark und Marian Motsche vom gleichnamigen Hausmeisterdienst. Sie gehören zu jenen, die sich zu zeitiger Stunden auf dem Parkplatz am Stumpfen Turm eingefunden haben, wo darüber gesprochen wird, wo im Einzelnen wer etwas tun kann. In der Hechtfurth-Siedlung, so weiß Karl-Heinz Hundertmark zu berichten, seien schon viele Leute auf den Beinen, um zu putzen. Die anderen Freiwilligen verteilen sich in der Wittenberger Straße. Am Kreisverkehr ist sauber zu machen, und auch an die Ausfallstraße nach Grabow wollen sie noch ’ran, wenn sie es schaffen. „Zu tun gibt es genug“, ist Rolf Steckmest überzeugt. Einig ist sich die Gruppe, „dass wir in diesem Jahr einen Anfang machen, den wir dann Jahr für Jahr fortsetzen“. Das stärke den Zusammenhalt und das Wir-Gefühl in Lenzen, so Häfke.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen