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Der Prignitzer

16. August 2017 | 23:43 Uhr

Putlitzer fordern eine Eiche

vom

Putlitz | Wie soll der Rathausplatz in Putlitz künftig gestaltet werden und vor allem wer soll darüber entscheiden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich nicht nur die Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung, sondern auch Bürger der Stadt. Der Verein Wall 10 übergab den Stadtverordneten in dieser Woche einen Antrag, in dem die Gestaltung des Rathausplatzes nach den Vorstellungen seiner Mitglieder dargestellt ist.

Zunächst schlagen sie vor, das Denkmal zum Todesmarsch an die Stepenitzinsel umzusetzen. Auf den Granitsockel vor dem Rathaus solle wieder eine Kaiser-Wilhelm-Büste stehen, so wie es früher einmal gewesen war. Eingefasst mit Blumenrabatten und ohne gelbe Telefonzelle soll der Platz dann ansprechend aussehen.

Dazu gehöre selbstverständlich eine neue Eiche, deren Anblick Generationen von Putlitzern und Vorbeifahrenden Richtung Autobahn vertraut war. Das bisherige rund 180 Jahre alte Exemplar musste im November 2010 gefällt werden. Ein Gutachten hatte ergeben, dass von dem markanten Baum eine Gefahr ausgehe. Der Stamm sei stark ausgehöhlt, die Sicherheit nicht mehr gewährleistet.

Der Verein bot jetzt der Stadt an, die Gestaltung des Rathausplatzes ohne Kosten zu übernehmen. "Wir würden einen Förderverein gründen und Sponsoren für die Umsetzung unserer Vorschläge suchen", sagt der Vorsitzende Ulf Meier.

Die Abgeordneten selbst mochten sich auf der Sitzung auf kein gestalterisches Konzept festlegen. Vielmehr folgten sie Ulf Meiers Vorschlag, einen Förderverein zu gründen, der Ideen sammeln soll. Bürgermeister Bernd Dannemann regte an, dass Abgeordnete im Förderverein mitarbeiten.

Hugo Junker aus Sagast wünscht sich beispielsweise, dass die Ideen zusammengefasst und in einen grafischen Entwurf dargestellt werden. "Dann können wir sehen, wie der Platz aussehen soll und können darüber entscheiden, welchem Konzept wir zustimmen", so Junker. Ähnlich wie beim Aufbau der Putlitzer Kirchturmspitze sollen es die Bürger sein, die den Platz herrichten, auf dem sich frisch Vermählte auf dem Weg ins Glück ablichten lassen.

Reisinger legt sein Mandat nieder

Christian Reisinger aus Sagast legte zum Ende der Sitzung sein Mandat in der Putlitzer Stadtverordnetenversammlung nieder. "Vielleicht mag der eine oder andere in dieser Runde jetzt recht froh über diesen Schritt sein. Ich habe die Zeit hier in der Runde der Stadtverordneten genossen und wünsche weiterhin viel Schaffenskraft", sagte Reisinger.

Er soll in der kommenden Woche vom Amtsausschuss zum neuen Amtsbrandmeister gewählt werden und damit die Nachfolge von Hartmut Peters aus Porep antreten, der dieses Amt viele Jahre inne hatte und jetzt zurücktrat.

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erstellt am 15.Dez.2011 | 12:19 Uhr

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