Pumpwerk auf dem Trockenen

Gebäude erhält neuen Betonboden / Schmutzwasser wird umgeleitet

23-76616880_23-77885790_1457459114.JPG von
26. März 2018, 10:54 Uhr

Die Sanierung des Schmutzwasserpumpwerks an der Ecke Perleberger/ Maxim-Gorki-Straße ist in vollem Gange. Das ist seit einigen Tagen auch von der Perleberger Straße aus zu sehen. „Wir haben eine Umpumpanlage installiert, die dazu dient, dass das Schmutzwasser nicht mehr in das Gebäude kommt. Stattdessen wird das Schmutzwasser nun gleich in einen höher liegenden Kanal weiter transportiert“, erklärt Bernd Insel, technischer Bereichsleiter des Eigenbetriebs Abwasserentsorgung.

Das ganze Pumpwerk ist aktuell trocken gelegt. Grund dafür ist, dass der Pumpenraum einen 25 Zentimeter dicken, wasserundurchlässigen Betonboden bekommt. Diese Zwangspause wird auch genutzt, um die drei Pumpen technisch zu warten. „Sie sind jetzt ausgebaut, befinden sich derzeit also gar nicht in dem Gebäude“, so Insel. Im ersten Bauabschnitt wurden bereits die poröse Betonoberfläche abgestrahlt, der Korrosionsschutz für die freiliegenden Bewährungen erneuert, die Wände reprofiliert sowie die Geländer und Türen saniert.

Außerdem wird im Schmutzwasserraum, der sich an der Perleberger Straße befindet, der Beton instand gesetzt. Im unterirdischen Bereich sollen die Sohle, Wände und Decke mit glasfaserverstärktem Kunststoff beschichtet werden. „Das schützt vor der Schwefelsäurekorrosion“, erläutert Bernd Insel. Seitdem das Gebäude in den 1950er Jahren errichtet worden ist, hat sich das Grundwasser seinen Weg in die 90 Zentimeter dicken Wände und das Fundament gesucht. Deswegen ist die Sanierung nun nötig.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen