Brandenburg-Tag 2018 in Wittenberge : Promis rühren die Werbetrommel

Stadtbotschafter: Stefanie Thurmann, Johanna Wolf, Niklas Bahr und Udo Schenk (v.l.).  Fotos: Benjamin Gramsch, privat, dpa
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Stadtbotschafter: Stefanie Thurmann, Johanna Wolf, Niklas Bahr und Udo Schenk (v.l.). Fotos: Benjamin Gramsch, privat, dpa

Wittenberges Konzept für den Brandenburg-Tag setzt auf die Elbe und Willkommen! – und auf bekannte Gesichter

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17. März 2016, 12:00 Uhr

Mit dem Motto „Brandenburg-Tag in Wittenberge 2018 Das Landesfest an der Elbe – Willkommen.“ hat sich die Stadt um das größte Event beworben, das Brandenburg alle zwei Jahre an wechselnden Orten feiert. Kommenden Montag wird das Kuratorium Brandenburg-Tag darüber entscheiden, ob Wittenberge den Zuschlag erhält.

Um die Chancen zu steigern, wird die Elbestadt von prominenten Gesichtern unterstützt. So gehören neben der Sportschützin Stefanie Thurmann, die 2014 in Moskau Europameisterin mit der Luftpistole wurde, auch das Tanzpaar Johanna Wolf und Niklas Bahr zu den Botschaftern für das Landesfest. Die beiden sind Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft im Rock‘n‘Roll-Turniertanz. Ebenfalls die Werbetrommel rührt der Schauspieler Udo Schenk, der als Dr. Rolf Kaminski in der Fernsehserie „In aller Freundschaft“ (ARD) vielen bekannt sein dürfte. Allesamt sind sie Wittenberger und drücken ihrer Heimatstadt nun die Daumen.

„Mindestens einmal im Monat steige ich in meiner Heimatstadt für ein paar Tage aus. Das Grau ist, wie aus dem wiedererstandenen Land Brandenburg, so auch aus meinem Wittenberge fast gänzlich verschwunden. Das Schmuckstück ist wieder aufpoliert, eingebettet in eine der schönsten Landschaften, die Brandenburg zu bieten hat! Dadurch, dass aus Altem und Marodem so viel Neues und Schönes entstanden ist, kann man in Wittenberge auf besondere und exemplarische Weise die Schwierigkeiten nachempfinden, vor denen 1990 letztlich das ganze Land stand. Für diese große, gemeinsame Leistung sollten sich die Brandenburger in Wittenberge an der Elbe feiern“, wird Schenk in einer Mitteilung der Stadt zitiert.

Sportschützin Stefanie Thurmann empfindet es als Ehre, Botschafterin für ihre Heimatstadt zu sein. „Hier wurde meine Liebe zum Sport geweckt und die Grundlagen für meine internationale sportliche Karriere geschaffen. Wittenberge heißt für mich auch Familie, Freunde, Uhrenturm, Elblandfestspiele, Sportboothafen – Wittenberge, mein persönlicher Ankerplatz“, sagt sie in der Pressemitteilung. Johanna Wolf und Niklas Bahr erklären, dass sie bei Turnieren in vielen Ländern nicht nur Deutschland, sondern auch Wittenberge vertreten. „Wir sehen uns 2018 in Wittenberge“, versprechen sie in der Bewerbung der Stadt.

Durch die Promis erhofft sich das Rathaus, noch bessere Chancen auf den Landestag zu haben. „Sie alle sind einem großen Publikum bekannt. Darüber hinaus sind sie mit der Region eng verbunden“, sagte Stadtsprecherin Christiane Schomaker gestern auf „Prignitzer“-Anfrage. „Udo Schenk hat unter anderem Geld gespendet, damit das Stadtmuseum alte Singer-Nähmaschinen aus privatem Besitz ankaufen konnte. Stefanie Thurmann ist auch Musikpädagogin und Sängerin. Vergangenes Jahr ist sie hier mit ihrer Schwester aufgetreten. Johanna Wolf und Niklas Bahr sind junge Repräsentanten unserer Stadt. Und das Tanzcentrum bereichert Feierlichkeiten, wie das Stadtfest“, erklärt Christiane Schomaker.

Die Grundidee des Bewerbungskonzeptes ist, dass erstmals ein Landesfest an der Elbe und in der Prignitz gefeiert wird. Ein herzliches Willkommen als einfachste Formel solle das ausdrücken, was die Wittenberger für den Brandenburg-Tag empfinden, so die Organisatoren. „Willkommen klingt in diesen Tagen fast wie neu, ist mehrdeutig, überraschend, ist herzlich und werbend zugleich. ,Willkommen’ eben“, heißt es im Bewerbungstext.

Für die Besucher wird ein vielfältiges Angebot erdacht. Die ganze Bahnstraße soll eine große Markt- und Feiermeile werden. Von der Elbuferpromenade bis zum Nedwighafen soll es am und im Wasser maritim zugehen. Sport und Politik, Retter und Ehrenamtler, sowie Partnerregionen, Verbände und Touristiker seien herzlich willkommen, sich in der Elbestadt zu präsentieren – das Ganze eingebettet in Unterhaltung und Musik.

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