Oldieparty in Wittenberge : Prignitzfabrik goes America

Zusammenhalt: Die Prignitzfabrik macht seit elf Jahren   gemeinsam Musik.
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Zusammenhalt: Die Prignitzfabrik macht seit elf Jahren gemeinsam Musik.

Die Band heizte ihrem Publikum ordentlich ein

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31. März 2014, 08:00 Uhr

Bebende Bässe, starke Stimmen, feiernde Leute und super Stimmung: Die Oldieparty im Kultur- und Festspielhaus in Wittenberge war wieder ein Abend der Superlative.

Kaum jemanden hält es auf den Stühlen, als die Prignitzfabrik Songs wie „Eye of the Tiger“ oder „Like a bitch“ anspielt. Es wird getanzt und mitgesungen oder zumindest wohlwollend mit dem Kopf gewippt. Die Band gibt alles. Unter dem Motto „Good morning America“ nehmen sie ihr Publikum mit auf eine Reise nach Übersee.

„Das Motto war eigentlich schon längst überfällig“, meint Bandsprecher Detlef Benecke: „Amerika ist immerhin das Land der Show.“ Und genau das bietet die Band ihrem Publikum auch an diesem Abend. Ob Feuerwerk, Lichtershow oder Konfettiregen – sie weiß, wie man die Stimmung zum Kochen bringt.

Doch hinter den Kulissen bedeutet das auch viel Arbeit. Insgesamt 100 Stunden haben die Bandmitglieder zusammen geprobt und zu ihrem Musikrepertoire 25 weitere Songs einstudiert. Eine Höchstleistung, weiß auch Bernd Palloks: „Für uns fünf Sänger sind das nur jeweils fünf neue Lieder“, aber die anderen müssen alle Titel können. Da ziehe ich meinen Hut vor“, meint der Frontsänger.

Der Erfolg sei jedoch jedem einzelnen Bandmitglied geschuldet, so Benecke: „Wenn jemand fehlt, ist irgendwas anders. Das merkt auch das Publikum.“ Im letzten Jahr stürzte Frontsänger Palloks bei einem Konzert auf dem Elbebadetag und zog sich einen komplizierten Beinbruch zu. Einen Auftritt machte die Band ohne ihn. „Doch an Aufhören wird nicht gedacht“, meint Benecke. Erst wenn niemand mehr zu den Konzerten kommen sollte. Doch dass das nicht so schnell passieren wird, da sind sich die Fans einig: „Uns gefällt das Konzert sehr gut. Wir kennen Detlef Benecke geschäftlich, aber was er hier auf die Beine stellt, ist beeindruckend“, erzählt zum Beispiel Dirk Lukaschek. Zusammen mit seiner Frau ist er aus Pritzwalk gekommen, um das Konzert zu genießen. Auch Mathias Steffen aus Perleberg ist wegen der Live-Musik gekommen. „Ich bin das vierte Mal dabei. Die Band ist immer super.“

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