zur Navigation springen
Der Prignitzer

19. Oktober 2017 | 09:30 Uhr

Prignitzer sind immer häufiger krank

vom

svz.de von
erstellt am 04.Sep.2013 | 06:19 Uhr

Prignitz | Der Krankenstand der bei der AOK Nordost versicherten Arbeitnehmer im Landkreis Prignitz ist im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen und lag bei 6,0 Prozent. 2011 waren es noch 5,7 Prozent, teilt die Krankenkasse in einer Presseerklärung mit.

Damit liegt der Wert im Landkreis über dem Landesdurchschnitt von von 5,7 Prozent. Als Quelle nennt die AOK ihren aktuellen Gesundheitsbericht. Die Grundlage für diesen Bericht bilden die Arbeitsunfähigkeitsdaten aller berufstätigen AOK-Versicherten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin von 2009 bis 2012.

Gleichzeitig gab es in der Region im Schnitt 1,5 Krankmeldungen je versichertem Arbeitnehmer, was dem Landesdurchschnitt entspricht. "Die Ergebnisse des aktuellen AOK-Gesundheitsberichtes geben insgesamt einen interessanten Einblick in die Gesundheitsdaten in unserer Region", sagt Anett Krassin, Leiterin der AOK Niederlassung Prignitz.

Insgesamt entfielen im Jahr 2012 auf die AOK-versicherten Arbeitnehmer in Brandenburg drei Millionen Krankheitstage, heißt es weiter. Dabei seien Rückenschmerzen weit verbreitet. "Muskel-Skelett-Erkrankungen sind bei Arbeitnehmern in Brandenburg im Jahr 2012 nach wie vor die häufigste Krankheitsursache." Sie liegen mit einem Anteil von 18,3 Prozent an den Arbeitsunfähigkeitsfällen an erster Stelle. Darauf folgen Atemwegserkrankungen (17,0 Prozent) und sonstige Verletzungen und Vergiftungen (10,2 Prozent).

In der Prignitz gebe es mit 21,1 Prozent deutlich mehr Muskel-Skelett-Erkrankungen. Allerdings liege die Region bei den Atemwegserkrankungen mit 13,6 Prozent unter dem Landes-Durchschnitt.

Auf dem Vormarsch sind psychische Erkrankungen. Inzwischen entfällt bereits mehr als jeder zehnte Krankheitstag auf diesen Diagnose-bereich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen