Prignitzer jubeln dreifach

<strong>Entsetzt schauen die</strong> Eierlegenden Wollmilchfrischlinge aus Neuruppin im Finale gegen die Ballflüsterer aus Berlin dem Ball hinterher. Auch die Feldabwehr kommt zu spät. <fotos>Oliver Knoll (3)</fotos>
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Entsetzt schauen die Eierlegenden Wollmilchfrischlinge aus Neuruppin im Finale gegen die Ballflüsterer aus Berlin dem Ball hinterher. Auch die Feldabwehr kommt zu spät. Oliver Knoll (3)

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18. Juni 2012, 10:27 Uhr

Wittenberge | Die Leistung der Organisatoren des 22. Volleyballsommers mit dem 12. Sparkassencup verdient neidlose Anerkennung. Vor allem das Zeitmanagement des Teams vom SSV Empor 90 Wittenberge stimmte. Und so konnten die rund 600 Sportler aus 71 Mannschaften gestern nach den Finalspielen, dem Abbauen der Zelte und der Siegerehrung pünktlich das Ernst-Thälmann-Stadion verlassen.

"Wir haben am Sonnabend durch die Regenpause rund anderthalb Stunden verloren. Deshalb haben wir den Spielbeginn am Sonntag auf 8.30 Uhr vorverlegt. Das hat gut geklappt", sagte ein sehr entspannter Lars Freier aus dem Organisationsteam. Und wurde von seinem Mitstreiter Mario Linke bewundert: "Der Lars strahlt immer so viel Optimismus aus. Das steckt mich an".

Gestrahlt haben auch die Teams aus der Prignitz. Gleich in der drei der sechs Kategorien holten sie sich den Sieg und waren insgesamt - was die Teilnahme betrifft - nicht schlecht vertreten. Den Turniererfolg erspielte sich der TuS Kletzke bei den Herren B und die Empor Freaks im Mixed B. Ausgelassen feierten auch die Frauen von Empor Wittenberge ihren Triumph in der Kategorie Frauen B. Empor-Vorstandsmitglied Christiane Schulte bestellte bei ihrem Vereinschef Gerhard Richter gleich ein extra Erinnerungsfoto.

Das gab es sowieso für jeden Teilnehmer. Auf der Urkunde ist das Mannschaftsfoto mit dabei - das machen die Organisatoren schon seit Jahren so. Auch die komplette Abwicklung des Turniers. "Das waren 275 Spiele auf 22 Feldern", beschreibt Lars Freier noch einmal das zweitägige Mammutprogramm. Kaum zu glauben, dass da zwischendurch noch Zeit für andere Dinge bleibt. Ist aber so. Sonnabend hatten sich einige Fußballer von Empor Schenkenberg im Thälmann- Stadion eingefunden, wussten wohl nicht, dass das Spiel gegen Veritas in Breese stattfand. Lars Feier spielte den Lotsen und zeigte den Kickern den Weg.

Eine ganz andere Frage beschäftigte wohl das Team mit dem Namen "Wo ist hier eigentlich der Basketballkorb?" Die Mannschaft, in der auch "Prignitzer"-Geschäftsstellenleiterin Isabel Beckmann mitwirkte, setzte sich aus ehemaligen Wittenberger Basketballern und Fußballern zusammen, schaffte es aber durchaus ordentlich, den Ball über das Netz zu bringen.

Überhaupt sahen die Organisatoren ein Turnier "auf gutem Niveau". Und auch Gerhard Richter zeigte sich zufrieden", freute sich darüber, "dass sich die Veranstaltung etabliert und weiter entwickelt hat".

Von diesem Lob bekam einer der Hauptmacher, Hans-Jürgen Miksch, nichts mehr mit. Private Verpflichtungen zwangen ihn zur früheren Abreise. Aber da war ja noch dieses Organisationsteam…

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