Kreismusikschule : Prignitzer holen Musikpreis

Für seine Solisten breitete das Perleberger Live-Sound-Orchester die passenden Musikteppiche aus.
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Für seine Solisten breitete das Perleberger Live-Sound-Orchester die passenden Musikteppiche aus.

Musikalische Grenzgänge: Sechster Wettstreit der Musikschulen Ludwigslust-Parchim und Prignitz

svz.de von
30. September 2015, 12:00 Uhr

Nicht rein zufällig dominieren die Prignitzer Musiker optisch diesen Beitrag unserer Kollegen aus Parchim: Beim Wettstreit der kreislichen Musikschulen Ludwigslust-Parchim und Prignitz sorgten die Prignitzer für Stimmung und belegten den ersten Platz.

Zur Einstimmung auf den Wettbewerb im Solitärgebäude des Parchimer Landratsamtes boten die 15 Musiker des Perleberger Live-Sound-Orchesters mitsamt Sängerin ein Freiluftkonzert der Sonderklasse. In bester Manier großer Bigbands spielte das Orchester solche Ohrwürmer wie „Birdland“ und ließ dabei seine Solisten (Posaune, Saxophon) ausgiebig aufspielen.

14 Solisten (zum Teil unter Begleitung ihrer Lehrer) und Ensembles boten dem Publikum und der Jury dann ein abwechslungsreiches Wettbewerbsprogramm, das quer durch die Sparten Klassik, Jazz, Pop und Rock führte. Die Konzertbeiträge durften maximal drei Minuten lang sein.

Der Wettbewerb begann mit einem Paukenschlag, denn Klavierkompositionen für sechs Hände sind selten zu hören. Die Musik musste dabei nicht allein den strengen Maßstäben der Jury genügen, sondern auch dem Publikum gefallen.

Auf einem Stimmzettel durften die Zuhörer maximal zwei Lieblingsbeiträge aussuchen. Mit ihrem Löwenmarsch und der Komposition „Der Elephant“ aus „Karneval der Tiere“ sicherten sich die Flötistinnen Thea Enzmann, Tabitha Schmidt, Mara Domres, Josephine Westphal, Pamela Lüder sowie Heinrich Leon Bisup (Flöte), Talea Petrick (Gesang), Aaron Petrick (Keyboard) und Ruben Petrick (Fagott) den Publikumspreis.

Sieger des Pampiner Musikpreises wurde das Trio Theresa Telschow (Klavier), Justus Petrick (Flöte) und Ruben Petrick (Fagott) der Kreismusikschule Prignitz mit ihrem Beitrag „Allegro Moderato“.

Den zweiten Platz belegte der Pianist Robert Schulz (Ludwigslust-Parchim) mit dem Bach-Präludium in g-moll.

Zum dritten Preisträger kürte die Jury das Violin-Ensemble mit Birte Kummer und Almut Nadolny (Ludwigslust-Parchim), das zu den Cajon-Klängen von Annabell Münch und mit Unterstützung ihrer Musiklehrerin Irina Matjakin das „Presto 322“ dargeboten hatte. Für alle anderen Wettbewerbsteilnehmer gab es Urkunden und Trostpreise.



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