zur Navigation springen

Touristen genießen Wittenberge und Umgebung : Prignitz will „Wiederholungstäter“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Gerade die Nutzer von Ferienhäusern und -wohnungen freuen sich über Besichtigungs- und Ausflugsanregungen.

von
erstellt am 14.Aug.2017 | 08:00 Uhr

Die Inhaber von Hotels und Pensionen mit zehn und mehr Betten im Reisegebiet Prignitz können zufrieden sein. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Gäste und der Übernachtungen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres angestiegen, sagt Carola Krakow vom Tourismusverband Prignitz mit Verweis auf die aktuellsten Zahlen. Lag die durchschnittliche Bettenauslastung von Januar bis Mai 2016 bei 27,1 Prozent, beträgt sie in diesem Jahr 27,5 Prozent. Dieser Trend gelte auch für die Beherberger mit zehn und mehr Betten in der größten Stadt der Prignitz, für Wittenberge, sagt Krakow. Zählten sie im Mai letzten Jahres 2491 Gäste, waren es im Mai dieses Jahres 3044.

Statistisch zwar nicht so exakt erfasst sind jene Reisenden, die in Unterkünften mit weniger Betten Quartier nehmen, wie beispielsweise in Ferienwohnungen oder -häusern. „Wir wissen aber aus Erfahrung, dass derartige Quartiere besonders über die Urlaubszeit stark nachgefragt sind. Das gesamte Paket muss stimmen, dann kommen die Urlauber“, sagt die Tourismusfachfrau. Zum solch einem Paket gehöre die Qualität der Unterkunft ebenso wie Möglichkeiten, hier in der Region etwas zu unternehmen. Als Beispiel nennt sie die Feriendomizile in Breetz und auch Unterkünfte in Bad Wilsnack, wo die Therme eine große Zugkraft habe.

Familien Elhardt aus Crailsheim bei Stuttgart fand ihr Ferienhaus nach Maß in Wittenberge, im Wüstenweg. Elhardts sind im guten Wortsinn „Wiederholungstäter“, denn sie machen zum dritten Mal in der Prignitz Urlaub. Und zumindest Iris Elhardt ist davon überzeugt, „dass wir noch mal wieder herkommen, denn wir haben noch immer nicht alles gesehen“. Und auch Rolf Elhardt, ist nicht abgeneigt, noch einmal ein paar Tage der Prignitz Urlaub zu machen, „weil man hier gut abspannt, einfach ’runterkommt“. Zumal ihr 14-jänriger Sohn Lars keine Partywünsche hat, sondern lieber sportlich unterwegs ist. Die Familie hat ihr Kanu dabei. Bei Wolfshagen haben sie eingesetzt, sind auf der Stepenitz gefahren. „Das war Natur und etwas Abenteuer gemischt“, ist man sich einig. Für Elhardts stimmt das Paket, von dem der Tourismusverband spricht. Von ihrem Ferienhaus mit eigenem Pool im Garten sind sie sehr angetan. Deshalb haben sie dort jetzt auch zum zweiten Mal Quartier genommen.

„Wir haben hier auch jede Menge Informationsmaterial über die Region, die Stadt und was man hier machen kann, vorgefunden“, sagt Rolf Elhardt. „Und auch im Internet kann man sich informieren. Die Seiten sind gut gemacht.“

Bei ihrem ersten Wittenberge-Tripp – damals noch als Pensionsgäste – ist den Crailsheimern schon der Elbedeich – wie sie ihn nennen – aufgefallen. Sie sind Radler, bewundern den freien Blick, den man von dort aus hat. „Die Landschaft ist so weit. Die Tiere haben auf ihren Weiden so viel Platz.“ Diese Weite haben sie auch auf ihrer Autorundtour über Wittstock bis Havelberg, genossen.

Und wenn man nicht mit Rad oder Auto unterwegs sein will, dann habe man von Wittenberge aus sehr gute Zugverbindungen. „Nach Hamburg, nach Berlin und Schwerin kommt man schnell“. Das haben sie auch schon genutzt.

Zum Abschluss des Gesprächs möchte Familie Elhardt noch ein Kompliment loswerden: „Uns fallen hier die vielen so liebevoll gestalteten Vorgärten auf. Das kennen wir so nicht.“  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen