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50. Rallye Erzgebirge : Porsche bremst Bruß aus

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Für Historic-Rallyefahrer Marco Bruß aus Bentwisch hat die Saison begonnen. Bei seinem ersten Auftritt in diesem Jahr fuhr er mit seinem neuen Co-Piloten bei der 50. Rallye Erzgebirge in der Historic-Klasse auf Rang 7.

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erstellt am 12.Apr.2013 | 06:22 Uhr

Prignitz | Auch für Historic-Rallyefahrer Marco Bruß aus Bentwisch hat die Saison begonnen. Beim ersten Auftritt 2013 fuhr er mit seinem neuen Beifahrer Uwe Fritz (Eisenach) bei der 50. Rallye Erzgebirge im Historic Cup mit dem Lancia Fulvia (Baujahr 1971) auf dem 7. Platz.

Die Rallye Erzgebirge ist eine Traditionsveranstaltung, hieß bis vor 20 Jahren Wismut-Rallye. Und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Zuschauern. "Wir fuhren von einer Kuppe aus in eine Ortschaft rein. Links und rechts standen direkt an der Straße viele Zuschauer", schildert Marco Bruß ein Gänsehauterlebnis während der insgesamt zu absolvierenden 420 Kilometer. Darin eingebettet waren 13 Wertungsprüfungen mit rund 120 Kilometern.

Das alles bei extremen Wetter sowie schwierigen Straßenverhältnissen. "Das war irgendwie ein Gefühl wie bei der Rallye Monte Carlo", berichtet der Bentwischer von vereisten und zum Teil mit Schnee bedeckten Straßen. "Da stellt man sich dann schon manchmal die Frage, warum tue ich mir das überhaupt an", sagt auch Marco Bruß. Allein ist er aber nicht. Insgesamt 132 Fahrer stellten sich der Rallye Erzgebirge, darunter 17 im Historic Cup, ein bundesweites Championat für historische Rallyewagen der Jahre 1961 bis 1981. Es zählt das Modelljahr.

Gleich 14 dieser Oldtimer erreichten das Ziel. Es siegte Hartmut Gassner auf einem Mitsubishi Evo. Marco Bruß und Co-Pilot Uwe Fritz ("Wir haben ihn über ein Rallyeteam aus Eisenach kennen gelernt. Es war seine erste Rallye und er hat seine Sache gut gemacht".) belegten den 7. Platz.

Zumindest einen Platz weiter vorn hätte das Duo landen können. "In der Wertungsprüfung Jelenau über acht Kilometer waren die Straßen noch mit Schnee bedeckt. Zwei Minuten vor uns war ein Porsche gestartet. Die Zeit haben wir aufgeholt und sind auf ihn aufgefahren. Während ich noch kurz vor der Rallye Winterreifen besorgt hatte, war der Porsche mit Sommerreifen unterwegs. Wir hätten wegen Behinderung Protest einlegen können, aber ob nun Sechster oder Siebter…", ärgerte Marco Bruß das "Ausbremsmanöver" des Porschefahrers , aber er trug es gelassen.

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