zur Navigation springen

Pferdemarkt Blüthen : Ponys und Gemüse heiß begehrt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Hobby- und Bauernmarkt in Blüthen glänzte mit einem Besucherrekord

svz.de von
erstellt am 04.Mai.2015 | 12:00 Uhr

Zum bereits traditionellen Pferde-, Hobby- und Bauernmarkt am 1. Mai platzte Blüthen wieder aus allen Nähten. „Diesmal kamen wohl noch mehr Besucher als 2014“, meinte der Blüthener Bodo Wegt. Das bestätigte auch Marktverantwortliche Doreen Lüdemann. Um weitere Abstellflächen im zugeparkten Dorf zu schaffen, öffnete die Feuerwehr den Abreitplatz der Pferdesportanlage. Wer mit dem Fahrrad kam, wie Holger und Cornelia Tietz, hatte es da einfacher.

Viele Besucher gingen bzw. fuhren bepackt wieder nach Hause – mit Blumenampeln, Tomatenpflanzen, Spatenstiel oder mit Haustieren. So auch Denise (11) und Deven (7) aus Wittenberge. Sie hatten die Eltern überzeugt, zwei Zwergkaninchen zu kaufen. „Wir gaben auch von unserem Taschengeld etwas dazu“, erzählte Denise. Lothar Neltner aus Perleberg war von Tomatenpflanzen der Sorte Harzfeuer angetan, so dass er einige Exemplare für das Gewächshaus mit nach Hause nahm.

Sylvia Leschnitz aus Porep kaufte bei Elektromüller Stromkabel als Zuleitung für ihren Weidezaun. „Ich bin jedes Jahr in Blüthen“, erzählte der Händler aus Tessin bei Rostock. Er repariere auch alte Weidezaun-Geräte aus DDR-Zeiten und statte sie mit einem neuen Bausatz aus.

Die Hauptfläche des Blüthener Reitplatzes war dem Pferdehandel und Reitzubehör vorbehalten. Laut Kfz-Schildern kamen die Anbieter aus Bad Segeberg, Anhalt-Bitterfeld, Berlin, Stendal, dem Müritz-Kreis, Potsdam, Stendal oder dem Harz. Gehandelt wurde von Warmblütern, irischen Tinkas, Ponys, Eseln bis hin zu Alpakas. Besonders angetan hatten es den Kindern, so auch Jamila aus Dömitz (5), Vanessa aus Neu Premslin (5) oder Mija(4) aus Schönfeld, die Ponys. Ralf Högemann, Hobbyzüchter aus Potsdam, der das erste Mal nach Blüthen kam, reiste zufrieden wieder ab. Er hatte so gut wie alle Shetland-Ponys verkauft. Mit Reitzubehör und zwei Kutschen war André Kleversaat aus Varchentin, Landkreis Müritz, angereist. Einen Kutschwagen hatte er bereits veräußert, jetzt wartete noch ein Selbstfahrer, Baujahr 1910, in den 70er Jahren auf Gummiräder umgerüstet, auf einen neuen Besitzer.

Der Wirtschaftshof war gut gefüllt mit Händlern für Kunsthandwerk, Gewürzen, Kosmetik, Blumen- und Gemüsepflanzen, Fellen, Leinensachen, handgemachten Bonbons und natürlich Essen und Trinken. Der Gasthof Dahse reiste zum Beispiel mit einer mobilen Gulaschkanone und 450 Essenportionen an – und wurde alles los. Das Landfrauencafé seinerseits kam kaum mit dem Kuchenverkauf nach, so groß war der Andrang, so dass noch nachgebacken werden mussten und die Besucher den Frauen den warmen Kuchen förmlich aus den Händen rissen.

„Der Markt war wieder ein voller Erfolg. Was uns freut – wir haben auch jedes Jahr Glück mit dem Wetter“, unterstrich Doreen Lüdemann., Marktverantwortliche der Gemeinde Karstädt.

 



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen