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Wittstock : Polizei fand 16-jährige Zwillingsschwestern

vom

Zu einem möglichen Suizidversuch rückt die Polizei in Wittstock aus. Sie findet Zwillingsschwestern, die als vermisst zur Fahndung ausgeschrieben sind.

svz.de von
erstellt am 27.Dez.2012 | 05:33 Uhr

Wittstock | Zu einem möglichen Suizidversuch wurden am 25. Dezember gegen 11.25 Uhr Polizeibeamte des Wittstocker Reviers in die Papenbrucher Chaussee gerufen. Hier saßen zwei Männer auf einer Fensterbank und hatten, wie sie später gegenüber den Beamten angaben, in Erwägung gezogen, sich das Leben zu nehmen. Als die Polizisten in der Wohnung eintrafen, kamen die beiden Männer allerdings von der Fensterbank herunter.

In der Wohnung befanden sich insgesamt drei Männer und ein 16-jähriges Mädchen. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass das Mädchen als vermisst zur Fahndung ausgeschrieben war. Als die Beamten die 16-Jährige mit zum Funkstreifenwagen nehmen wollten, wollten der 33-jährige Wohnungsinhaber und ein 24-Jähriger das verhindern. Erst versuchten sie es verbal und später bedrohten sie die Polizeibeamten, indem sie ihnen zwei abgebrochene Flaschenhälse vor hielten. Die Polizisten zogen sich zurück und forderten Verstärkung an. Nach dem die Beamten die Wohnung verlassen hatten, kam ein weiteres Mädchen hinzu. Hierbei handelte es sich um die Zwillingsschwester der 16-Jährigen, die ebenfalls zur Fahndung ausgeschrieben war. Sie wurde zum Wittstocker Revier gebracht.

Nachdem Verstärkung eingetroffen war, betraten die Beamten wieder die Wohnung. Auch jetzt leisteten die beiden Männer Widerstand, der mit einfacher körperlicher Gewalt gebrochen wurde. Die Männer wurden in Polizeigewahrsam genommen. Die 16-Jährige wurde gemeinsam mit ihrer Schwester an die Mutter übergeben. Warum sich die Mädchen in der Wohnung aufhielten, ermittelt die Kriminalpolizei. Dem dritten Mann erteilten die Beamten einen Platzverweis.

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