Wittenberge : Polizei eskortiert Blockhütten

Je ein Streifenwagen am Anfang und am Ende des Konvois begleiteten die Transporte.
Je ein Streifenwagen am Anfang und am Ende des Konvois begleiteten die Transporte.

Zwei Streifenwagen über Stunden im Einsatz, um Transport zum Weihnachtsmarkt abzusichern

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10. Dezember 2014, 08:00 Uhr

Mehr als zwei Stunden lang waren gestern zwei Streifenwagen zeitlich gebunden, um den Aufbau des Weihnachtsmarktes in Wittenberge abzusichern. Die Fahrzeuge begleiteten den Schwerlaster, der pro Fahrt jeweils eine Blockhütte für den Markt transportierte.

„So viel Polizeipräsenz für diese Aufgabe?“, fragten Leser in der Redaktion an. „Ja“, bestätigte Dörte Röhrs, von der Pressestelle der Polizeidirektion Nord. Der Landesbetrieb für Straßenwesen habe Auflagen erteilt. „Fahrten ab 3,50 Meter Breite müssen außerhalb der Autobahnen und innerstädtisch begleitet werden. Der Transporter gestern hatte eine Breite von 3,80 Meter“, sagte Röhrs.

Außerdem sollte die Polizei gegebenenfalls den Gegenverkehr stoppen. Das dürften nur die Beamten, heißt es. Über die Zahl der für diese Aufgabe notwendigen Fahrzeuge entscheide die Polizeiwache in Perleberg, erklärte Dörte Röhrs.

Der Wittenberger Interessenring kennt den Aufwand aus den Vorjahren. „Allerdings hat es auch schon mal gereicht, dass ein Kommunalfahrzeug oder die Feuerwehr mit blauem oder orangem Blinklicht vorneweg gefahren sind“, sagt Sibylle Jürgens vom WIR. Man habe den Transport wie in den Vorjahren bei den zuständigen Behörden angemeldet, die Entscheidung über die Polizeieskorte sei dort getroffen worden.

Bedanken möchte sich der Interessenring bei den Firmen Golz, Eggers sowie den Wittenberger Stadtwerken, ohne deren Hilfe der Aufbau nicht möglich sei.

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