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Kommunale Internetseiten : Plattenburg auf dem Smartphone

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Verwaltung reagiert auf „Prignitzer“-Kritik und macht ihre Website fit für Mobilgeräte

von
erstellt am 03.Jun.2014 | 22:00 Uhr

Bei unserer Homepage-Bewertung Prignitzer Kommunen schnitt die Gemeinde Plattenburg gemeinsam mit Wittenberge am besten ab. Dennoch konnte sie im Gegensatz zur Elbestadt noch keine mobile Version der Seite anbieten. Dieses Manko wurde nun behoben. Rufen Smartphone- oder Tablet-Besitzer jetzt die Internetseite der Gemeinde mit ihrem Gerät auf, erhalten sie eine übersichtliche Darstellung der einzelnen Rubriken – wie auf der „richtigen“ Homepage auch, aber passend für die Navigation auf kleinen Bildschirmen.

„Das Tollste daran ist die Umkreissuche“, sagt Bernd Sakowski von der Gemeinde Plattenburg. Dabei erkennt das Smartphone den jeweiligen Standort des Nutzers. „So kann er sich über die nächstgelegenen Übernachtungsmöglichkeiten oder Radrouten informieren.“

Die Idee einer mobilen Version habe es schon länger gegeben, viele aus der Verwaltung seien allerdings zunächst skeptisch gewesen, schildert Sakowski. Initiator für die Anschaffung der für die Gemeinde kostenpflichtigen App sei schließlich der „Prignitzer“ mit der positiven Beurteilung der Homepage gewesen. „Das hat gezeigt, dass wir nicht schlecht dastehen und dass eine solche mobile Version sinnvoll ist. Es lassen sich darüber ja zum Beispiel auch Sitzungsunterlagen abrufen.“


Positives Feedback auf die Neuerung


Damit der Service für Besucher in der Region bekannter wird, hat man nun Aufkleber mit einem QR-Code, der direkt auf die Seite verlinkt, auf allen Infotafeln in der Gemeinde angebracht. Dass die mobile Version vor allem bei Touristen auf Begeisterung stößt, hat Bernd Sakowski schon vor wenigen Tagen erfahren. „Da kam jemand in mein Büro und wollte wissen, wo es in der Nähe Radwege gebe. Ich habe dann auf die App verwiesen. Er hat gleich sein Smartphone gezückt und war ganz überrascht, dass es diesen Service auch in ländlichen Regionen gibt.“

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