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Der Prignitzer

19. November 2017 | 06:13 Uhr

A 14 : Planer starten neuen Versuch

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Ursprüngliche Trasse bei Wittenberge wird wieder favorisiert, aber offene Naturschutzfragen erschweren die Planung

von
erstellt am 29.Aug.2014 | 08:00 Uhr

Keine Zeitangaben, keine wirklich neuen Informationen, stattdessen ein neuerliches Bekenntnis, die A 14 im Bereich Wittenberge zügig zu planen. Das ist das öffentliche Ergebnis einer Diskussionsrunde hinter verschlossenen Türen, an der am Mittwoch Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin im Ministerium für Umwelt, teilnahm.

„Es sind mehrere naturschutzfachliche Dinge zu klären“, sagte sie nach dem Treffen in Wittenberge. Ziel müsse sein, schnellstmöglich eine rechtssichere Variante für die Trassenführung zwischen Wittenberge und Karstädt zu erarbeiten. Im Mittelpunkt sei dabei wieder die ursprüngliche, dann aber im Frühjahr 2011 verworfene Trassenführung gerückt. Diese sieht vor, die A 14 im Bogen um Bentwisch und Lindenberg zu führen, um die Straße zwischen Bentwisch und Motrich etwa auf der Hälfte der Strecke zu kreuzen, Richtung Dergenthin abzubiegen. Nachdem damals der BUND dagegen Einspruch erhoben hatte, wurde eine Alternative zwischen Bentwisch und Lindenberg geprüft, gegen die sich starker Widerstand aus beiden Orten formierte.

Jüngste EU-Urteile eröffnen Möglichkeiten, die Trasse eventuell doch in diesem äußert sensiblen Naturbereich zu bauen, erklärte Almuth Hartwig-Tiedt. „Jetzt sitzen alle beteiligten Minister, Planer und weitere Behörden an einem Tisch. Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall“, sagte sie.

Erst seit knapp zwei Jahren sei sie im Amt und wolle nun der A 14 die höchste Priorität einräumen, so wie im vergangenen Jahr dem Hochwasserschutz in Breese, wo in Kürze der Deichbau beginnen werde.

Bürgermeister Dr. Oliver Hermann bestätigte, dass die alte Trassenführung wieder favorisiert werde. „Es liegt aber noch eine Menge Arbeit vor den Beteiligten“, sagte er. Eine ganze Reihe von kniffligen Fragen, gelte es zu beantworten. „Ich möchte, dass alles dafür getan wird, schnellstmöglich die Autobahn zu bauen“, sagte Dr. Hermann.


 

 

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