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Neues Juwel in Perleberg : Pläne für die „Rolandwiese“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Aus dem Festplatz Quitzower Straße könnte ein attraktives Gelände werden: Gestaltungsidee stößt bei Abgeordneten auf Gegenliebe

svz.de von
erstellt am 18.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Wird aus dem hässlichen Entlein doch noch ein Schwan? Das könnte sein, wenn eines Tages die am Dienstagabend im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellten Ideen für den Festplatz Quitzower Straße in die Tat umgesetzt werden. Jörg Lewin von der Plankontor Stadt und Land GmbH konnte die Abgeordneten mit seinen Vorschlägen auf jeden Fall davon überzeugen, dass es sich lohnt, etwas Geld in die Hand zu nehmen, um das Areal zweckmäßig und schön zu gestalten.

Wie man den Platz am besten nutzt und befestigt, war in der Vergangenheit schon mehrfach Thema, vor allem vor dem Hintergrund, dass es lange Zeit die Idee gab, den Verkehrsgarten von der Hamburger Straße hierher umzusiedeln. Als dieses Vorhaben sich dann in eine andere Richtung entwickelte – der Verkehrsgarten zieht in den Eichhölzer Weg um – musste neu nachgedacht werden. Im Flächennutzungsplan, so Jörg Lewin, sei das Gelände bis hin zur Rolandhalle seit eh und je als Sonderbaufläche Sport/Freizeit ausgewiesen. Genau diesem Zweck ordnen sich die Vorschläge des Planers unter. Der größte Teil soll demnach für die Nutzung als Festplatz bzw. Festwiese vernünftig hergerichtet werden. Wanderzirkusse, Jahrmärkte und Ähnliches hätten hier also auch künftig ihr Domizil – dann aber eingebettet in ein attraktiveres Umfeld. Daneben wäre Raum für einen Bolzplatz und einen Skaterpark oder wahlweise, wie von einigen Abgeordneten gewünscht, für einen Outdoor-Fitnesspark. Parkmöglichkeiten, ein öffentlicher Spielplatz und eine kleine grüne Oase in Richtung Hopfenstraße würden den Platz ergänzen und abrunden. Drum herum sei eine Laufbahn für Jogger denkbar, an der man auch Meter-Markierungen anbringen könnte, so Lewin. Er stellte heraus, dass Perleberg mit diesem Pfund durchaus wuchern sollte. Der große, multifunktionale Platz befände sich ganz in der Nähe der Kernstadt, sei gut in die Umgebung eingebunden – ein Vorteil. Der Planer schlug in diesem Zusammenhang auch vor, sich im Zuge der weiteren Planung und Umsetzung vielleicht einmal vom sperrigen Namen „Festplatz Quitzower Straße“ zu trennen und statt dessen einen einprägsamen Namen, wie „Rolandwiese“, zu erwägen. In die Namensfindung könne man gern auch die Bürger einbeziehen, so Lewin. Auf jeden Fall sei die Stadt nun in der Lage, bei Fördermittelgebern „anzuklopfen“. Auf die Grundidee müsse eine Kostenschätzung draufgesattelt werden, die es in dieser ersten Planungsstufe noch nicht gebe.

Befürchtungen hinsichtlich eines belasteten Untergrundes, wie in unmittelbarer Nähe am Kasültenplatz, wo für ein Wohngebiet Bodenaustausch notwendig ist, konnte Klaus Röpke (SPD) zerstreuen. Dazu fanden für den Bau der Rolandhalle vor Jahren bereits Untersuchungen statt, die Fläche sei seinerzeit freigegeben worden.  

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