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48-Stunden-Aktion : Pirower Jugendclub bekommt frische Farben

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Neue Generation führte am Wochenende die Renovierung weiter –Tisch und Couch gesucht

svz.de von
erstellt am 18.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Eigentlich hatten sie erst am kommenden Wochenende mit den Verschönerungsarbeiten beginnen wollen. Doch dann hatte sich ein halbes Dutzend Pirower Jugendlicher spontan entschlossen, den Club schon ab Samstag zu renovieren. Seit dem 26. September 2003 existiert die Einrichtung bereits, wie die Inschrift an einem Deckenbalken belegt. Höchste Zeit, die Gestaltung etwas aufzufrischen. Eine Wand hatte während der vorjährigen 48-Stunden-Aktion einen Anstrich erhalten, eine zweite wurde mit einem großen Graffito verziert.

Am Wochenende waren nun die Fensterwand und die Decke an der Reihe, ein frischeres Aussehen zu erhalten. Zuvor wurde aber noch das große Wandbild begutachtet, das zur Erstausstattung des Clubs gehört. „Es hat zwar erste Schäden, kann aber noch bleiben“, meinte Betreuer Patrick Zechel von der Berlin-Brandenburger Landjugend. Aber die „neue Generation“ macht sich schon erste Gedanken, welches Motiv einmal die exotische Strandlandschaft mit Sonnenuntergang ersetzen könnte.

Bevor Pinsel geschwungen werden können, muss noch einiges auf- und umgeräumt werden. Denn den Frühjahrsputz hatten die Jugendlichen mit der 48-Stunden-Aktion zusammengelegt.

Doch während der Raum Decke ein freundlicheres Aussehen annimmt, werden die Ausstattungsmängel um so sichtbarer. So richtig gemütlich oder funktional ist die Einrichtung nicht mehr. „Wir hätten gern ein Regal, um Spiele und anderes besser verstauen zu können“, sagt Romina Dahncke. Beim Stichwort Brettspiele fällt ihr noch ein: „Auch ein kleinerer Tisch wäre gut, der jetzige ist zu groß, nicht alle Spieler kommen an die Figuren. Und man stößt sich ständig, ruiniert sich die Sachen am Gestell.“ Das sei kein Wunder, erläutert Patrick Zechel, schließlich sei es auch kein Tisch sondern eigentlich eine Türplatte, die man einfach auf ein Gestell gelegt habe. Und etwas zögernd folgte der letzte Wunsch, andere Sitzmöbel, keine neuen aber solche, bei denen man nicht schon jede Feder spürt. Wer so etwas habe könne sich ja bei ihm melden, so Zechel (Tel. 0173/3182224).

Trotz der Möbelwünsche sind die Jugendlichen sehr zufrieden mit ihrem Klub. Er liege zentral, aber mit etwas Abstand zu den anderen Häusern im Dachgeschoss der Kita. Dank des guten Verhältnisses zur Gemeinde könne beim gelegentlichen gemeinsamen Kochen und für einige Veranstaltungen auch der gegenüberliegende Mehrzweckraum genutzt werden, in dem die Gemeindevertreter tagen.

Die Gemeinde unterstützt die Aktion ebenso wie die Landtagsabgeordnete Ina Muhß (SPD) und der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke (CDU). Beide wollen sich in den nächsten Tagen selbst ein Bild machen, wie die Pirower Jugendlichen mit ihrem Club vorankommen.  

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