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775-jähriges Stadtjubiläum : Perleberg zum Sattsehen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Gerald Dettmer entwarf und produzierte Plakat zum 775. Stadtjubiläum in limitierter Auflage von 500 Stück und 75 Postkarten mit Prägung

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erstellt am 23.Mai.2014 | 22:00 Uhr

„Das ist mein Beitrag zum Stadtjubiläum“, sagt Gerald Dettmer, Inhaber von Copytron, und deutet auf das große Plakat. Über 775 Ansichten von Perleberg lassen die Kleinstadt optisch zur Großstadt werden. Die historischen Aufnahmen zeichnen die Zahl 775., „allerdings reichen sie nicht bis ins Jahr 1239 zurück. Da gab es noch keine Fotografie“, fügt Gerald Dettmer schmunzelnd an. Die Stadt einst und heute, ihr Wachsen und Werden, wie sich mit den Jahren ihr Gesicht immer wieder verändert hat, Gebäude aus dem Bild verschwanden, neue, manchmal ganze Ensemble entstanden, all das offeriert das Plakat auf einen Blick.

Zum Betrachten muss man sich aber Zeit nehmen aufgrund der Fülle der Ansichten. Diese stammen übrigens allesamt aus dem Dettmerschen Bestand. Seit vielen Jahren ziehen die Fotografie und Ansichten der Stadt den Perleberger magisch in ihren Bann. Entsprechend groß ist auch sein Fundus. „Worüber andere gelacht haben, das habe ich gesammelt.“ Damit wurde aber eben auch die Wahl zur Qual, räumt er ein.

Knapp geschätzte 125 Stunden habe er darüber zugebracht, bis das Plakat endlich gedruckt werden konnte. In einer limitierten Auflage von 500 Stück ist jenes nun bei ihm im Geschäft Ecke Bäckerstraße, im Belluno sowie bei Foto Eylert erhältlich. Und Gerald Dettmer hat noch mehr in petto für das Stadtjubiläum. „Ich bin derzeit dabei, eine Postkarte zu entwerfen“, verrät er und deutet auf den Computerbildschirm. So einfach, wie er es sich vorstellte, sei das nicht. Vier Stadtansichten sollen sich um einen Prägung ranken. Die Prägung ist gefunden, nur die Ansichten noch nicht. Auch hier ist es die Fülle seines Fundus, die Gerald Dettmer die Auswahl alles andere als leicht macht.

Die Postkarten werden dann ebenso in limitierter Auflage gedruckt – genau 75 Stück. Warum nicht 775 an der Zahl? „Jene, wie auch die Plakate, die sehr hochwertig und alle lackiert sind, sind Sammlerstücke. Und das sollen sie auch bleiben, daher die begrenzte Stückzahl.“

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