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Perleberg: Vorbereitet für den Fall der Fälle

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erstellt am 05.Jun.2013 | 06:42 Uhr

Perleberg | Unabhängig vom Katastrophenalarm des Landkreises, hat sich Perleberg mit dem Hochwasser befasst. "Wir wollen für den Fall der Fälle bereit sein, um zu helfen", bringt des Perlebergs Bürgermeister Fred Fischer auf den Punkt. Bereits Dienstagabend und gestern Vormittag saß man zusammen, hat alle Möglichkeiten gecheckt, aufgelistet, womit und wie man vor allem den Wittenbergern helfen kann. Diensthabende sind festgelegt, der Stadtbetriebshof mit Mann und vor allem Technik steht in Bereitschaft. Wir haben drei Multicar, die auch im Deichgelände agieren können."

Kommen die Anforderungen, will man auch stehenden Fußes diese realisieren. Wo und wie können freiwillige Helfer und auch Bewohner untergebracht werden, wenn es notwendig wird. Turnhallen samt sanitärer Anlagen wurden überprüft und auch bereits ins Kalkül gezogen, dass dann andere Stundenpläne für den Schulsport gestrickt werden müssen. Das habe nichts mit Panikmache zu tun, "wir wollen einfach vorbereiten, was möglich ist". "Zum Sandschaufeln braucht man Schaufeln, und die kann man jetzt bereits beschaffen", so Fischer.

Im Einsatz sind schon freiwillige Kräfte der Feuerwehr mit ihrer Technik, wie der Lichtmast.

Auch habe man im Blickfeld, dass das Hochwasser wahrscheinlich nicht an einem Wochenende vorbei ist, möglicherweise man im Schichtsystem arbeiten müsse. "Mit welchen Führungskräfte können wir uns einbringen?" Mit Wittenberge laufe das sehr gut, die Kameraden der Feuerwehren kennen sich. "Wir haben aufgelistet, wo rauf im Fall der Fälle man bei uns sofort zurückgreifen kann", betont Fred Fischer. Man habe mit dem Hochwasser seine Erfahrungen. "Wir wollen einfach nur Vorlauf schaffen."

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