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Geburtstag : Perleberg lädt zur Zeitreise ein

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

775. Stadtgeburtstag verwandelt die Kreisstadt in eine einzige Partymeile. Tausende Besucher wandeln durch die Geschichte.

Es war die größte Party am Wochenende im Landkreis Prignitz – das Stadtfest zum 775. Geburtstag von Perleberg, betont Torsten Uhe, frischgewählter Landrat. „Die Einwohnerzahl hat sich gefühlt verdreifacht“, bemerkt eine Perlebergerin. Nicht gerechnet die Akteure – 1300 an der Zahl an den 46 Erlebnispunkten in der Stadt, als Ordner, Betreuer, auf, vor und hinter den Bühnen.

Von einem tollen Event, spricht SPD-Landtagsabgeordneter Holger Rupprecht und zollt vor allem den Geschäftsleuten und Gewerbetreibenden Anerkennung für ihr Engagement. „Perleberg zeigt sich als moderne Stadt in einem alten Gewand.“ Beeindruckend sei, wie Alt und Jung sich gleichermaßen einbringen. Ein Ausdruck dafür, dass die Gemeinschaft hier in der Prignitz gelebt werde, betont Torsten Uhe. Und diese Botschaft sei auch in Potsdam angekommen. Einmal mehr auch durch das Ergebnis zur Landratswahl, das „eingeschlagen hat, wie eine Bombe“, so Rupprecht. Es sei Beweis, dass mit der Prignitz zu rechnen sei und, dass die Menschen bereit seien, ihre Geschicke in die eigenen Hände zu nehmen.

Perleberg selbst gibt sich seit Gedenken weltoffen. 1358 trat die Stadt der Hanse bei und entwickelte sich zum wirtschaftlichen Zentrum der Prignitz. Im Jahr 1980 wurde die Neue Hanse bzw. der „Städtebund DIE HANSE“ als Lebens- und Kulturgemeinschaft der Städte über die Grenzen hinweg gegründet. Auch Perleberg gehört ihr an.

Als eine der Rolandstädte und Mitglied der AG „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg wirbt Perleberg über die Stadtgrenzen hinaus für sich und die Prignitz, und das mit Erfolg angesichts der großen Schar von Auswärtigen zum Stadtjubiläum und der Akteure, die sich mit einbrachten, wie Hanse- und Partnerstädte.

Seit 13 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Perleberg und dem polnischen Szczawnica, „eine gelebte Partnerschaft“, wie die Bürgermeister Grzegorz Niezgoda und Fred Fischer betonen. So machten die polnischen Partner auch zum 775. Stadtgeburtstag ihre Aufwartung mit Folk-Musik der Karpaten.

Pflege von Tradition, Belebung des Tourismus, Austausch von Erfahrungen in der Verwaltung sowie in der Arbeit von Feuerwehr bis hin zu persönlichen Kontakten reiche die Palette der Partnerschaft. Dabei profitiere man von den partnerschaftlichen Beziehungen, die Szczawnica zu Italien, Ungarn und der Ukraine habe, betont Fischer. Auch mit den Partner aus Kaarst wolle man die Kontakte ausbauen.

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erstellt am 29.Jun.2014 | 23:45 Uhr

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