Unterstützung fürs MGH : „Perle-Treff“ kann weitermachen

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages weilte gestern Sabine Ott (l.) als Gast im „Perle-Treff“ am Großen Markt und las aus dem Kinderbuch „Schmetterlinge lachen gern“. Später gab es auch noch Passagen aus „Die wilden Kerle“ zu hören.
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Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages weilte gestern Sabine Ott (l.) als Gast im „Perle-Treff“ am Großen Markt und las aus dem Kinderbuch „Schmetterlinge lachen gern“. Später gab es auch noch Passagen aus „Die wilden Kerle“ zu hören.

Auch Finanzausschuss spricht sich für die weitere Unterstützung des Mehrgenerationenhauses aus / Bundesmittel für 2015 stehen

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20. November 2014, 12:00 Uhr

Vorbehaltlich des Votums der Stadtverordnetenversammlung im Dezember ist der Fortbestand des Mehrgenerationenhauses für ein weiteres Jahr gesichert. Nach dem Sozialausschuss unterstützt auch der Finanzausschuss, der Dienstagabend tagte, das Ansinnen und gab eine einstimmige Empfehlung ans Stadtparlament.

Kleine Rückblende: Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am 30. Juni 2011, die Unterhaltung des Mehrgenerationenhauses in Perleberg mit jährlich 10 000 Euro (unbar) zu unterstützen. Die Förderperiode läuft nun aus. Im Juli dieses Jahres konnte das MGH die Stadt über die erfreuliche Zusage des Bundes informieren, dass die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser auch für das kommende Jahr gesichert ist. Die Förderung werde sich so gestalten wie in den vergangenen drei Jahren, das heißt jedes Haus erhält einen jährlichen Zuschuss von 40 000 Euro, davon fließen aus Bundesmitteln 30 000 Euro, die restlichen 10 000 Euro übernehmen die Kommunen. Damit der Erhalt des Treffs gesichert werden kann, bittet das MGH um Unterstützung der Stadt. Eine Kofinanzierung ohne Geldfluss in Höhe von 10 000 Euro wäre z. B. durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten der Stadt, wie Lotte-Lehmann- Akademie und Freizeitzentrum „Effi“, gewährleistet. So sei es auch in den zurückliegenden drei Jahren praktiziert worden, heißt es in der Beschlussvorlage, die nun noch vom Hauptausschuss und, wie gesagt, vom Stadtparlament abgesegnet werden muss.

Das sogenannte Aktionsprogramm II, das die Förderung der Mehrgenerationenhäuser in Deutschland aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zum Inhalt hatte, läuft im kommenden Monat aus. Bereits nach Beendigung der ersten Phase habe es einen Aderlass gegeben, so MGH-Projektleiterin Carla Kaiser vom CJD Prignitz, Träger des Perleberger MGH. 500 Mehrgenerationenhäuser blieben vor einiger Zeit deutschlandweit unter dem Strich übrig, als die ESF-Förderung erstmals abgesenkt worden war. In der Region sind das, neben dem Perleberger, noch die in Wittenberge und Kyritz.

Gut 100 Menschen im Alter von zwei Jahren bis Mitte 70 nutzen monatlich die Angebote des „Perle-Treffs“. Tendenz: steigend.

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