Geocaching : Paula grüßt vom Fehmarnsund

Paula auf der Fehmarnsundbrücke. Möglicherweise meldet sich das „Prignitzer“-Maskottchen bald aus Dänemark. Fotos: privat (3)
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Paula auf der Fehmarnsundbrücke. Möglicherweise meldet sich das „Prignitzer“-Maskottchen bald aus Dänemark. Fotos: privat (3)

Redaktionsmaskottchen ist wohlauf und macht Urlaub im norddeutschen Großenbrode

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29. Juni 2016, 12:00 Uhr

Erinnern Sie sich noch an unser Redaktionsmaskottchen, die kleine Plüsch-Ente Paula? Seit fast genau zweieinhalb Jahren ist Paula auf Achse, ging am 31. Dezember 2013 von Wittenberge aus per Geocaching auf Weltreise. An ihrem Fuß befestigten wir eine Botschaft an die Finder: „Bitte schickt uns möglichst viele Fotos von Paulas Erlebnissen.“ Während wir in der ersten Zeit häufiger von ihren Stationen erfuhren, weil Geocacher freundlicherweise uns „Eltern“ in der „Prignitzer“-Redaktion informierten, ging es bereits im vergangenen Jahr ein wenig ruhiger zu. Allerdings reiste das Maskottchen fröhlich weiter durch die Welt, beziehungsweise 2015 vornehmlich durch Polen.

Bis Ende vorigen Jahres hatte Paula auf ihrer Tour insgesamt bereits knapp 27 000 Kilometer zurückgelegt. Gemeinsam mit den modernen Schatzsuchern, den Geocachern, reiste das Plüschtier unter anderem bereits durch Deutschland, Österreich, Norwegen, Tschechien, Polen, Belgien, Niederlande, Liechtenstein und Frankreich.


Paula ist im hohen Norden


Eine ganz aktuelle Information erreichte uns nun gestern: „Paula ist seit Samstag in Großenbrode im Urlaub“ schreiben „Die Stevies“ aus Kassel und schickten per E-Mail natürlich Beweisfotos mit. Das Ostseeheilbad Großenbrode ist der letzte Ort auf dem Festland vor Fehmarn, mit seinem tollen, breiten Sandstrand und weiteren Attraktionen fast noch so etwas wie ein Geheimtipp unter Erholungsuchenden. „Hier ist es auch in der Hauptsaison nicht überlaufen, man findet immer noch ein ruhiges Plätzchen, um Natur und Meer zu genießen“, schwärmt die Familie und berichtet weiter: „Paula war schon auf der Seebrücke von Großenbrode zur Cachewartung von unserem Cache GC5Y32M und hat dabei gleich neue Freunde – in diesem Fall Möwen –

gefunden. Danach war sie mit zur Cachewartung auf der Großenbrode Mole GC4DA6Z am ,Land End’. Heute geht es über die Fehmarnsundbrücke nach Fehmarn. Dort sollte sie eigentlich im TB-Hotel Scandinavia TB Coin Transit GC2V2QB einchecken. Dieses TB-Hotel (TB-Hotel = ein Aufbewahrungsort für „Schätze“ bzw. Gegenstände wie Paula – Anm. der Redaktion) ist eine Besonderheit. Es ist zum einen eine sehr schöne handwerkliche Bastelarbeit und es hat je ein Zimmer für Reisende Richtung Süden und ein Zimmer für reisende nach Skandinavien. Die Reisenden nach Skandinavien werden regelmäßig mit der Fähre nach Dänemark gebracht.“ Wird sich Paula also demnächst aus Dänemark melden? Schauen wir mal.

Übrigens haben „Die Stevies“ das Cachen 2009 für sich entdeckt und pflegen zu Fehmarn bzw. Großenbrode ein besonderes Verhältnis. „Wir haben hier vor 26 Jahren unseren ersten gemeinsamen Urlaub

verbracht. 2013 kauften wir uns eine Ferienwohnung in Großenbrode, dadurch haben wir auch Kontakt zu heimischen Geocachern. Wir halten Euch über die weiteren Aktivitäten von Paula auf dem Laufenden.“


Kleine Ente auf großer Tour


Vielleicht erreichen die Redaktion in Kürze also ähnlich spannende Episoden, wie im vergangenen Jahr. So hieß es z. B. im August 2015: „We discovered Paula when we met our new friend from Poland! - in Metz, France.“ – Frei übersetzt: Wir entdeckten Paula, als wir unsere neuen Freunde aus Polen besuchten.“ Und nur ganz kurze Zeit später wieder eine Nachricht, diesmal von Wiesia. K aus Liechtenstein: „The duck enjoys good weather and admires mountain landscapes in Liechtenstein.“ – Die Ente genießt schönes Wetter und bewundernswerte Berglandschaften in Lichtenstein.

Am 31. Oktober dann: „Today we found the little duck at the locomotive in Szczecin. Take it with us.“ – Übersetzt: „Heute fanden wir die kleine Ente in der Lokomotive in Stettin. Haben sie mitgenommen.“ Danach wurde Paula in die Nähe von Kassel gebracht – wo sie dann offenbar „Die Stevies“ kennen lernte. So könnte sich der Kreis geschlossen haben. Wer hätte noch vor zweieinhalb Jahren gedacht, dass Paula mal so weit kommt? Damals als alles in ihrem Versteck vor dem alten Redaktionsgebäude in der Wilhelmstraße begann. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.  


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