Mehr Babys in 2017 : Paul und Emma auf Platz eins

Kinder können nie genug geboren werden, sind sich die beiden Standesbeamtinnen Rommy Elster (vorn) und Marina Gleiß einig.
Kinder können nie genug geboren werden, sind sich die beiden Standesbeamtinnen Rommy Elster (vorn) und Marina Gleiß einig.

Perleberger Standesbeamtinnen Rommy Elster und Marina Gleiß beurkundeten im vergangenen Jahr 374 neue Erdenbürger

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19. Januar 2018, 05:00 Uhr

„ Ihr Kinderlein kommet …“ – offensichtlich stieß die Einladung der beiden Standesbeamtinnen Rommy Elster und Marina Gleiß im wahrsten Sinne des Wortes auf fruchtbaren Boden. Denn im Vergleich zum Vorjahr beurkundeten sie 2017 acht kleine Erdenbürger mehr, die in Perleberg das Licht der Welt erblickten. Und damit waren es 374.

Der Richtigkeit halber muss gesagt werden, dass noch nicht alle in 2017 geborenen Kinder zu dem Zeitpunkt beurkundet worden waren. Der Grund: Dazu müssen alle Papiere komplett sein. „Was dafür alles benötigt wird, darüber gibt ein Flyer Auskunft, der unter anderem auch im Kreißsaal ausliegt“, ergänzt Rommy Elster. Unabhängig davon können sich die werdenden Eltern natürlich auch im Vorfeld direkt im Standesamt Auskunft holen. Übrigens, hier kann auf Wunsch auch die Anerkennung der Vaterschaft erfolgen.

Zurück zu unseren kleinen Neuankömmlingen. Prozentual kamen 2017 mehr Jungen zur Welt, konkret 55 Prozent, das heißt 206 Vertreter des vermeintlich starken Geschlechts. Auch interessant: Nur zehn Prozent der Muttis kamen aus dem Standesamtsbezirk, sprich aus Perleberg bzw. den dazu gehörigen Ortsteilen. „Die Masse der Mütter war von außerhalb, vor allem auch aus dem Osterburger Gebiet“, fügt Marina Gleiß an. Doch alle haben es zur Entbindung wieder bis ins Krankenhaus geschafft. Wobei, eine Hausgeburt hatten die Standesbeamtinnen im vergangenen Jahr auch zu beurkunden.

40 Prozent der jungen Eltern waren bereits verheiratet. „Vielfach aber folgt der Antrag auf dem Fuß“, weiß Rommy Elster und gesteht lächelnd, dass sie bei der Beurkundung des Nachwuchses oftmals schon ihre nächsten Heiratsanwärter sehen.

Bodenständig geht es bei der Namensgebung zu. Altdeutsche sind immer noch der Trend. Bei den Jungs führte Paul die Hitliste an vor Oskar und Emil. Bei den Mädchen rangierte Emma vor Lea und Emily. Und 237 Eltern beließen es auch bei einem Vornamen. 15 gaben ihrem Nachwuchs drei und mehr Vornamen. Als Zweitname wird zumeist der des Papas oder der Mama angeführt, aber auch Großeltern stehen oft Pate.

Im Trend auch: Ein Geschwisterchen. Die Eltern überlegen sich den Kinderwunsch offensichtlich gut, denn im Schnitt sind sie 30 Jahre und etwas älter, wenn sich der Familiennachwuchs einstellt. „18-, 19- oder 20-jährige Mamas sind eher selten geworden“, weiß Marina Gleiß.

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