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Straßenbauprojekte in Wittenberge : Packhofstraße ist jetzt an der Reihe

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

2018 wird die Elbstraße in Wittenberge ausgebaut. Eine Bürgerinformation ist bereits für dieses Frühjahr vorgesehen.

von
erstellt am 28.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Dem Ausbau der Packhofstraße zwischen Bad Wilsnacker und Tivolistraße steht grundsätzlich nichts mehr im Weg. Der Baubeginn ist für April/Mai vorgesehen. Läuft alles glatt, rollen die Fahrzeuge im September/Oktober dort bereits auf einer Asphaltdecke statt auf Kopfsteinpflaster.

Der Ausbau des Straßenabschnitts war bereits fürs vergangene Jahr vorgesehen gewesen, musste aber verschoben werden. Wegen des belasteten Baugrundes verteuerte sich das Projekt. Die jetzt benötigten rund 573  000 Euro stehen zur Verfügung. Sie kommen zu 100 Prozent aus dem Hochwasserhilfsfonds.

Als ein weiteres Straßenbauprojekt in diesem Jahr befasst sich das Bauamt mit der Bürgermeister-Jahn-Straße. Der Straßenzug im Jahnschul-Viertel soll laut Information von Bauamtsleiter Martin Hahn im Frühsommer, also Mai/Juni in Angriff genommen werden und zum Jahresende fertig sein.

Die Instandsetzung dieser Straßen ergänzt im öffentlichen Raum nicht allein die Sanierungen und Modernisierungen in diesem Gründerzeit-Viertel. Erhebliche Probleme lauern quasi im Untergrund, die es laut Bauamt dringend notwendig machen, die Straße auf Vordermann zu bringen. Es geht laut Hahn um die Kapazitäten der Schmutzwasserableitung.

In Vorbereitung ist auch der Ausbau der Elbstraße. Diese soll allerdings erst im kommenden Jahr angefasst werden. Die Neugestaltung ist eng verbunden mit den Hochwasserschutzanlagen, die zur Sicherung der Altstadt zwischen Auffahrt Kranhaus und der Straße im Hagen vom Landesumweltamt geplant sind. Der Hochwasserschutz ist bei dieser Maßnahme der zeitliche Taktgeber.

Noch im alten Jahr hatten Kommune und Landesumweltamt die Bürger recht detailliert über die Vorplanungen in Kenntnis gesetzt. Es gab zahlreiche Frage, Bürger hatten Anregungen, die, so versprachen es die Planer, bei dem weiteren Vorgehen für die Realisierung geprüft würden. Die Planungen sind jetzt so weit fortgeschritten, dass sie den Bürgern erneut vorgestellt werden können. Der Termin wird im Frühjahr stattfinden können, sagt der Bauamtschef. Es gehe um die Version, „die ins Planfeststellungsverfahren gehen kann“.

Bei der Aussprache zu den Vorplanungen hatten Anwohner deutlich zu verstehen gegeben, dass sie sich keine Deicherhöhung zwischen Nedwighafen und der Straße im Hagen wünschen, sondern eine mobile Hochwasserschutzanlage, die bei Bedarf geschlossen werden kann. Dann bliebe nämlich der Blick auf die Elbe unversperrt. Für Gastronomiebetriebe ist das ein bedeutender Standortfaktor.

 

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