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Strahlende Gewinner : Oskar geht an unsere Redaktion

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

„Der Prignitzer“ erhält den Deutschen Lokaljournalistenpreis und als erste Zeitung Brandenburgs die Hochwassermedaille.

von
erstellt am 29.Sep.2014 | 21:00 Uhr

Wir haben ihn – den Oskar des Lokaljournalismus. Gestern erhielt die Redaktion des „Prignitzers“ den Deutschen Lokaljournalistenpreis 2013. Die Konrad- Adenauer-Stiftung zeichnete unsere Berichterstattung über das Hochwasser im Juni 2013 aus.

Der renommierte Preis ist bundesweit heiß begehrt: 568 Bewerbungen hat es gegeben. Insgesamt 14 Wettbewerbsbeiträge zu unterschiedlichen Themen, Serien und redaktionellen Konzepten überzeugten die Jury unter Vorsitz von Dr. Dieter Golombek.

Mit dem Thema Hochwasser hatten sich auch die Mitteldeutsche Zeitung und die Volksstimme Magdeburg beworben. Es war ein Kopf an Kopf Rennen. „Alle drei Zeitungen haben in herausragender Weise berichtet, wir haben stundenlang diskutiert“, sagte Golombek. Am Ende siegte die Prignitzer Ausgabe. „Es stimmten Konzept und Organisation, die Beiträge leisteten Land und Leuten wertvolle Dienste“, urteilte die Jury. „Der Prignitzer“ wurde zu einem Helfer in der Not und die Redaktion fungierte als eigener kleiner Krisenstab, der all seine medialen Möglichkeiten nutzte: Zeitungsseiten, Homepage, Liveticker, Facebook. „Mit ihren Informationen in Echtzeit entwickelte sich die Redaktion zu einem Partner im großen Krisenstab. Sie hilft auf ihre Art, die Katastrophe zu meistern. Eine kleine Redaktion – eine große Leistung“, sagte Golombek auf der gestrigen Preisverleihung in Dresden im Albertinum. Unterstützt wurden wir dabei durch die Kollegen der Onlineredaktion unseres Mutterhauses in Schwerin. Auch sie haben Anteil an diesem Erfolg.

Die Arbeit aller 14 Preisträger, unter ihnen die Sächsische Zeitung als Träger des ersten Preises, stehen für einen „herausragenden Journalismus“, so Jurymitglied Heike Groll aus der Chefredaktion der Magdeburger Volksstimme. Sie seien eine Bereicherung der deutschen Zeitungslandschaft, nehmen die Sorgen, Nöte und Anliegen der Leser ernst.

Dem stimmt der brandenburgische Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke (SPD) zu. Unsere Redaktion habe das in besonderer Weise in den Tagen des Hochwassers bewiesen. „Ihre Redaktion hat weit mehr geleistet, als nur eine gute journalistische Arbeit“, sagte Regierungssprecher Thomas Braune, der gestern im Auftrag Woidkes extra aus Potsdam zur Preisverleihung nach Dresden kam und das nicht mit leeren Händen.

Ministerpräsident Woidke verleiht an den „Prignitzer“ als erste Zeitung in Brandenburg überhaupt die Hochwassermedaille: „Für die Menschen in der Prignitz war Ihre Arbeit während der Zeit des Hochwassers mehr denn je exzellente Information aus erster Hand, ein Journalismus in einer Grenzsituation“,so Woidke und weiter: „Sie haben gezeigt, wie nah Sie bei den Menschen sind und wie nah Ihnen die Region geht. Das war mehr als guter Journalismus, das war Überlebenshilfe für Menschen in Not.“

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