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Sturm fegt über die Prignitz : Orkanwochenende: Sachschäden und ein Leichtverletzter

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Hilfskräfte waren unermüdlich im Einsatz, um Straßen und Bahnstrecken freizuhalten / „Felix“ brachte in der Prignitz Böen mit bis zu 119 Stundenkilometern

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erstellt am 11.Jan.2015 | 22:00 Uhr

Ein stürmisches Wochenende liegt hinter den Prignitzern. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 119 Stundenkilometern hielt Sturmtief „Felix“ vor allem die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren in Atem. Vielerorts stürzten Bäume auf Straßen und mussten weggeräumt werden. Gleiches galt für die Bahnlinie des „Prignitz-Express“: Hier drohte ein abgeknickter Baum den Verkehr am Sonnabendnachmittag zwischen Perleberg und Wittenberge zu behindern. Samstagabend musste zudem auf der Verbindungsstraße B 5 – Neuer Hennings Hof ein Baum beiseite geräumt werden.

Gleich mehrfach rückte auch die Lenzener Feuerwehr vorgestern Nachmittag aus, um umgestürzte Bäume, u. a. auf der Kreisstraße zwischen Lenzen und Gandow, von den Fahrbahnen zu räumen.

Das extreme Wetter führte am Wochenende überdies zu mehreren Unfällen, bei denen Polizei und Rettungskräfte im Einsatz waren. Am Sonnabend schleuderte gegen 12.30 Uhr auf der B 103 zwischen Buchholz und Pritzwalk ein Pkw-Anhänger in den Gegenverkehr. Ein 30-jähriger Mitsubishi-Fahrer war hier zu dieser Zeit unterwegs, als eine Sturmböe den unbeladenen Hänger erfasste. Auf der Gegenfahrbahn und stieß dieser mit einem entgegenkommenden Peugeot zusammen. Durch die Kollision splitterte die Frontscheibe des Peugeot, der 26-jährige Fahrer wurde leicht im Gesicht verletzt. Schaden: rund 13 000 Euro.

Bereits am Freitag fiel im Bereich der L 13 zwischen Blüthen und Reetz gegen 12.40 Uhr ein Baum auf die Straße. Ein 28-jähriger Fordfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und stieß mit dem Baum zusammen. Auch einem 46-jährigen Hyundai-Fahrer wurde am Sonnabend gegen 13.30 Uhr auf der B 103 im Bereich Pritzwalk ein umgestürzter Baum zum Verhängnis. In der Wittenberger Chaussee in Lenzen stürzte vorgestern gegen 15.10 Uhr ein Ast auf die Motorhaube eines Opel. Mehrere tausend Euro Schaden sind die Folge dieser Unfälle.

Auf der A 19 wurden zwischen der Anschlussstelle Wittstock/Dosse und der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern durch den Sturm großflächige Verkehrszeichen einer Arbeitsstelle verschoben, komplett abgerissen bzw. stark beschädigt. Die Richtungsfahrbahn Rostock wurde, weil ein Verkehrszeichen in den Fließverkehr zu wehen drohte, zur Gefahrenabwehr am Samstag zwischen 16.15 und 17 Uhr komplett gesperrt. Mitarbeiter einer Fachfirma kamen vor Ort und sicherten die losen Schilder.

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