18. Treffen am Perleberger Radarhügel : Oldtimerfreunde erwarten die Gäste

Es ist schon ein Hingucker geworden, das neue Tor. Übrigens, davor ein Framo, Baujahr 1953. Er gehört Dan Stegemann (rechts), hier mit Söhnchen Luke (fast 2).  Fotos: Doris Ritzka
Es ist schon ein Hingucker geworden, das neue Tor. Übrigens, davor ein Framo, Baujahr 1953. Er gehört Dan Stegemann (rechts), hier mit Söhnchen Luke (fast 2). Fotos: Doris Ritzka

18. Treffen am Radarhügel, mit dabei am 9. Juli auch wieder die Segelflieger / Bestem Schätzer winkt Nostalgiefahrrad

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30. Juni 2016, 12:00 Uhr

Die Flieger sind wieder mit dabei, wenn die Oldtimerfreunde am 9. Juli zu ihrem nunmehr 18. Treffen auf ihrem Areal am Radarhügel einladen. Viele Jahre waren sie Partner, dann trennten sich ihre Wege und die Segelflieger sich später auch von ihrem damaligen Vorsitzenden. Gram waren die Segelflieger den Oldtimerfreunden nie, doch bis dato hatte man mit sich zu tun. „Wir sind Nachbarn, gute. Und das wollen wir auch nach außen dokumentieren“, betont Hans-Dieter Kussmaul von den Segelfliegern. Nach ihren Möglichkeiten wollen sie nun präsent sein. „Wir haben derzeit ein Fliegerlager hier und wollen alle Interessenten einladen, beim Oldtimertreffen ruhig auch mal auf dem Flugfeld vorbei zu schauen. Und wer Lust hat, der kann auch mit aufsteigen.“

Ansonsten steht das diesjährige Oldtimertreffen ganz im Zeichen des Vereinsgeburtstages, denn die Oldtimerfreunde feiern ihren 30. Auch die diesjährige Plakette zum Oldtimertreffen werde dem Ereignis Rechnung tragen. „Erstmalig sind wir darauf verewigt“, fügt Vereinsvorsitzender Frank Brauer an und korrigiert sogleich: „Unser Gründungsvater Josef Gareis ist abgebildet.“

50 Mitglieder zählen die Perleberger Oldtimerfreunde, und ihr Verein ist zweifelsohne einer der schlagkräftigsten in der Stadt mit dem größten Potenzial an handwerklichem Geschick. In Eigenregie wird so ziemlich alles gestemmt. Erst kürzlich wurden rund 250 Meter Zaun gesetzt – eine Auflage aus dem Pachtvertrag, den der Verein im vergangenen Jahr mit der Stadt abgeschlossen hat. Und fertig ist auch das neue Tor – „ein richtiger kleiner Hingucker“, freut sich der Vereinschef. Möglich wurde auch dies durch engagierte Vereinsmitglieder. Das Logo laserte die Firma SMS Blechverarbeitung GmbH Christian Schmidt, und das Unternehmen Waldhelm Düpow übernahm die Verzinkung des Tores – alles kostenlos.

Das Highlight des Oldtimertreffens in diesem Jahr ist hingegen eine Ausstellung von D-Motorrädern. „An die 15 Exponate werden zu sehen sein und deren Ära lebendig werden lassen. Von 1922 bis August 1932 wurden in Spandau etwa 60 000 Motorräder der Marke D-Rad gebaut“, erfährt man von Josef Gareis.

Auch grüne Technik wird wieder anrollen und die Rallye der Oldtimer natürlich starten. Dieses Mal geht es in Richtung Seddin. Bevor die Veteranen der Landstraße sich aber auf den Weg machen, ist Schaulaufen, richtiger Schaufahren angesagt, werden die Schmuckstücke den Besuchern vorgestellt. Unterwegs müssen die Rallyefahrer dann so manche Hürde nehmen. Unter anderem gilt es, die Anzahl der Schrauben in einem gläsernen Behälter zu schätzen. Und genau diese Aufgabe haben dieses Jahr auch die Zuschauer zu meistern. Dem Sieger winkt ein neuwertiges Atlas-Fahrrad. Kenner wissen, dass es sich dabei um ein Nostalgiezweirad handelt. „Schickes Teil“, so die Oldtimerfreunde einhellig.

Und es wird weitere Überraschungen geben, verspricht der Vereinsvorsitzende, vielleicht auch eine von oben. Mehr möchte er aber noch nicht verraten. 

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