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Rallye steuern die alte Ölmühle an : Ölmühle ist Camper-Hochburg

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

77 Wohnmobile und Caravans waren vier Tage lang Gast in Wittenberge und sehr zufrieden mit dem Gebotenen.

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 12:00 Uhr

Wohnwagen auf dem Hotelparkplatz, vor der Festspielbühne, gegenüber dem Kletterturm: 77 Caravans und Wohnmobile hatten für vier Tage das Ölmühlgelände fest im Griff und waren mit ihrem Standort, mit dem, was Geboten wurde, und der Logistik überhaupt sehr zufrieden. „Es läuft ausnehmend gut. Hierher zu kommen, war eine sehr gute Entscheidung“, sagt Steffen Hoffmann. Er ist der 1. Vorsitzende des besagten Landesverbandes und damit im wesentlichen verantwortlich für die Entscheidung, die diesjährige Sternfahrt bzw. die 8. Saale- Oder-Elbe-Rallye nach Wittenberge zu holen. Ausrichter der jährlichen Rallyes sind die fünf ostdeutschen Landesverbände im Deutschen Campingclub, der immerhin 30 000 Mitglieder unter seinem Vereinsdach vereint.

Ingeborg Koch und Steffi Panzner sind zwei von ihnen. Die Thüringerinnen dürfen zu den Klassikern gerechnet werden. Denn die beiden Familien sind im Wohnwagen, also einem Caravan unterwegs. Und die Caravans gibt es länger als Wohnmobile, gibt Hoffmann einen kleinen Einblick in die Welt der Camper auf vier Rädern.

Zurück zu den Thüringerinnen. „Wir kommen vom Abcampen in Lübbenau und sind gleich weiter nach Wittenberge.“ Auf das Sterntreffen wollten sie auf keinen Fall verzichten, „weil man Bekannte trifft und neue Leute kennen lernt.“ Überhaupt, so schwärmen die beiden Damen im besten Alter: „Mit dem Caravan zu reisen, ist wunderbar. Es ist die Freiheit, die uns so gefällt.“ Und an Bord ist schließlich alles, was man braucht: Bett, Kochgelegenheit, Toilette und Waschmöglichkeit. „Wir haben unsere Wohnung immer dabei.“

Auf Wittenberge als Rallyeort sind Hoffmann und die Seinen durch die Freizeitmesse 2011 in Rostock aufmerksam geworden. „Die Stadt Wittenberge war dort vertreten. Ich habe gefragt, ob sich Möglichkeiten in der Stadt oder der Umgebung bieten. Man hat uns auf zwei große Plätze aufmerksam gemacht. Wir haben uns für die Alte Ölmühle entschieden“, sagt Hoffmann und lobt die Touristiker: „Die Zusammenarbeit war völlig unkompliziert. Wir haben den Touristenführer und anderes Material bekommen, haben uns ausgesucht, was wir machen wollen. Das Ölmühl-Management hat uns unterstützt. So können wir unseren Mitgliedern an diesem langen Wochenende Führungen zu Fuß anbieten. Unsere Leute sind mit dem Bus auf Besichtigungstour oder mit dem Schiff unterwegs“, zählt Neumann auf. Und seine Frau Barbara fügt hinzu, dass die Elbe hier und Wittenberge für manchen eine Entdeckung sind. „Ich könnte mir denken, dass der eine oder andere noch mal herkommt.“

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