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Oberförsterei Gadow : Oberförsterei sucht Öko-Freiwillige

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Beide Stellen sind in Gadow in diesem Jahr unbesetzt. Bewerbungen können noch kurzfristig abgegeben werden.

Wer die Natur und die Arbeit mit Kindern liebt, der ist in Gadow genau richtig. Händeringend sucht die Oberförsterei zwei junge Leute, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bei ihr absolvieren wollen. „Zwei Bewerber hatten wir schon. Die haben aber abgesagt“, erklärt der Leiter Carsten Sander.

Der Oberförster betont, dass „der Schwerpunkt für die FÖJler auf der Arbeit mit Kindern liegt“. In Gadow gibt es eine Kinderwerkstatt, die demnächst auf 14 Werkbänke erweitert wird. „Die FÖJler sollen die Kinder beim Basteln und bei der Verarbeitung von Holz anleiten und überhaupt an den Wertstoff Holz heranführen“, beschreibt Sander den Job.

„Desweiteren sollen sie aber auch konzeptionell arbeiten. Zum Beispiel: Wie kann ich eine Schul-AG interessant machen, und, und, und. Kreativität ist da gefragt. Wenn jemand Ideen hat, werden wir ihn garantiert nicht bremsen, sondern dabei unterstützen“, so Sander. Im Jugendschloss und in der Waldschule sind da beste Voraussetzungen gegeben. „Wichtig ist natürlich, dass die Bewerber Spaß an ihrer Arbeit haben“, meint der Oberförster.


Stall umgebaut in
Ein-Raum-Appartement


Aber er betont zugleich: „Sie sollten den Willen zum Arbeiten haben und zeitlich flexibel sein. Wir haben hier keine Stechuhr. Und es muss auch mal die Küche gewischt werden“, redet Sander Klartext. Dafür aber stellt die Oberförsterei den FÖJlern ein kleines Ein-Zimmer-Appartement zur Verfügung. Bei einem Entgelt von 320 Euro nicht ganz unwichtig. „Wenn die beiden sich gut verstehen, könnten sie auch zusammen dort wohnen.“ Aber die Devise lautet: „wer zuerst kommt…“

26 Quadratmeter ist die Bleibe groß, zudem mit einem kleinen Bad und einer Kochnische ausgestattet. „Bis Ende Januar ist es bezugsfertig“, berichtet Sander, der froh wäre, wenn sich erst einmal ein geeigneter Bewerber finde. Sander würde auch den Kontakt zum Träger, über den das Freiwillige Ökologische Jahr laufen würde, herstellen. Der zuständige Träger für die Oberförsterei Gadow ist der Förderverein Märkischer Wald e. V. in Heidesee. Eigentlich fängt ein FÖJ im Herbst an, „aber wir könnten das auch jetzt noch hinbekommen“, erklärt Sander.

In den Wintermonaten, wenn der Andrang der Schulklassen wesentlich geringer ist, müssen die FÖJler auch in der Waldwirtschaft mithelfen. Von daher sollten sich die Bewerber nicht vor „schlechtem Wetter scheuen“. Insgesamt beschäftigt die Oberförsterei 28 Mitarbeiter, darunter acht Lehrlinge.


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erstellt am 08.Jan.2014 | 12:00 Uhr

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