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Wittenberger Straße : Nun offiziell wieder freie Fahrt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Erster Bauabschnitt mit Marienplatz übergeben / Frühjahr 2016 Baustart für verbleibenden Abschnitt mit Grahlplatz

von
erstellt am 25.Jul.2015 | 12:00 Uhr

24. Juli 2015: Der erste Abschnitt Wittenberger Straße wird offiziell für den Verkehr freigeben. „Es ist einfach wunderschön geworden“, sind sich Helga Pietschmann und Karin Buck einig. „Wenn jetzt auch noch einpaar Bänke auf dem Marienplatz aufgestellt werden, ist alles perfekt.“

Sie werden, kann der „Prignitzer“ schon mal verraten. In den nächsten Tagen und Wochen wird auch die sogenannte Möblierung des Platzes erfolgen, sprich Bänke und Papierkörbe werden aufgestellt und bis September zudem Sträucher, Frühblüher sowie vier Linden auf dem Platz gepflanzt, bestätigt Olaf Schlünzen vom Ingenieurbüro Rauchenberger, der das Projekt begleitet.

Von der Koloniestraße bis einschließlich Marienplatz und -straße ist der erste Abschnitt Ausbau der Wittenberger geschafft. Und gelungen, wie auch Wolfgang Boche findet. 4200 Quadratmeter Straße, Platz einschließlich Nebenanlagen sind somit auf modernstem Stand. Ebenso das technische Innenleben, denn saniert wurden auch die Regenkanalisation, Trinkwasser- und Elektroleitungen sowie der Schmutzwasserkanal, listet Bürgermeisterin Annett Jura den Umfang der Arbeiten kurz auf. Im Interesse eines zügigen Bauverlaufs sollte, musste und agierten man mit den Partner – WTAZV und PVU – Hand in Hand. „Es funktionierte sehr gut“, betont Annett Jura, die damit zugleich ein großes Dankeschön verbindet. Ein solches gehe vor allem auch an die Anlieger, „die geduldig mit uns das Bauvorhaben begleitet haben“. 750 000 Euro an Bau- und Planungskosten wurden in diesen ersten Abschnitt investiert, davon 315 000 Euro Fördermittel aus dem Teilprogramm Aufwertung des Stadtumbaus Ost. Von Grund auf saniert wurde dabei auch das VVN-Denkmal, das nun noch einen erklärende Stele erhalten soll – so die Vorstellungen.

Die BIG-Städtebau als Sanierungsträger der Stadt hat im Auftrag dieser das umfangreiche Projekt auf den Weg gebracht. Eine Fortsetzung ist bereits in Arbeit. Wenn alles so läuft wie angedacht, dann wird im kommenden Frühjahr Baustart für den Abschnitt bis an die Feldstraße einschließlich Grahlplatz sein, so die Bürgermeisterin. „Und damit wäre der Lückenschluss stadteinwärts geschaffen“, ergänzt Olaf Schlünzen.

Übrigens, Baubeginn für den ersten Abschnitt war am 10. September 2014, Bauabnahme vergangene Woche am 16. Juli. Im Vorfeld gab es dazu eine Bürgerbeteiligung und mehrere Workshops.  

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