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Immobilien Wittenberge : Noch kein Konzept für die alte Poliklinik

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Eigentümer verweist auf starkes berufliches Engagement in Berlin

von
erstellt am 28.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Der neue Eigentümer der ehemaligen Poliklinik am Heinrich-Heine-Platz hat noch keine konkreten Pläne, wie er die Immobilie künftig nutzten wird. Darüber informierte gestern in dessen Auftrag das Maklerbüro Contact von Frank Knäbe. Der „Prignitzer“ hatte sich um ein Treffen mit dem Mann bemüht, der im Juni letzten Jahres die Poliklinik am Heinrich-Heine-Platz 7 sowie die beiden angrenzenden Wohnhäuser bei einer Versteigerung erwarb. Der Eigentümer weilte gestern in Wittenberge. Das Treffen mit ihm kam für die Redaktion zwar nicht zustande. Aber Frank Knäbe konnte informieren, dass der Käufer derzeit bei einem Projekt in Berlin, wo er auch lebt, beruflich sehr stark engagiert und finanziell gebunden sei. Deshalb stehe die Poliklinik noch etwas hinten an.


Auch Wiederverkauf nicht ausgeschlossen


Der Landkreis hatte die Poliklinik und die beiden Wohnhäuser, in denen sich früher zum Teil Arztpraxen bzw. kreisliche Beratungsstellen befanden, Mitte letzten Jahres zur Versteigerung gebracht, wie der „Prignitzer“ berichtete. Die Immobilien, also Gebäude plus Grundstücke, gingen für insgesamt 117000 Euro an den neuen Eigentümer. Bei gestrigen Gespräch habe der Berliner signalisiert, dass er sich bei entsprechenden Angeboten auch einen Wiederverkauf der Häuser und Grundstücke vorstellen könne, sagte Frank Knäbe: Eine Veräußerung käme allerdings nur im Paket in Frage. Es sei zu aufwendig, von Berlin aus beispielsweise zwei Häuser mit einigen wenigen Wohnungen zu managen. Im März sollen laut Eigentümer erst einmal im Haus Nummer 5 Arbeiten beginnen, um die darin befindlichen drei Wohnung auf einfachem Niveau zur Vermietung fertig zu stellen.


Problem Heineplatz: Stadt steuert gegen


Der Heinrich-Heine-Platz in unmittelbarer Nähe des Rathauses gehört zu den städtebaulich schönsten, aber mittlerweile auch problembeladensten Plätzen in der Stadt. Sämtliche repräsentativen Häuser direkt am Platz werden seit Jahren nicht mehr genutzt. Die Stadt hat, um städtebaulich gegen zusteuern, das große Eckwohnhaus zur Ernst-Thälmann-Straße vor wenigen Jahren mit einem neuen Dach versehen, um es für eine spätere Revitalisierung zu konservieren.

Außerdem hat die Stadt sich in ihrer Vereinbarung mit dem Land zur Bereitstellung zusätzlicher Stadtumbaumittel verpflichtet, um auch am Heinrich-Heine-Platz 3 künftige Sanierungsvorhaben zu unterstützen.  

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