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Der Prignitzer

19. Oktober 2017 | 18:33 Uhr

Noch im Oktober soll es wieder rollen

vom

svz.de von
erstellt am 09.Okt.2012 | 09:02 Uhr

Groß Werzin//Kleinow | Seit Anfang September kommt der Verkehr auf der B 5 zwischen Kleinow und Groß Werzin nur noch langsam voran. Der Grund: Der fünf Kilometer lange Abschnitt wird derzeit umfangreich ausgebaut. Wie von Frank Schmidt, Bereichsleiter für Planungen beim Landesbetrieb Straßenwesen, zu erfahren ist, betreffen die 3,2 Millionen Euro teuren Baumaßnahmen die beiden Knotenpunkte bei Groß Werzin und Ponitz. Außerdem entsteht ein Radweg zwischen Groß Werzin und Kleinow.

Die Kreuzungen werden verbreitert, erhalten jeweils eine Linksabbiegerspur und eine Verkehrsinsel für Fußgänger und Radfahrer. Zusätzlich wird bei Ponitz und Kleinow jeweils ein Durchlass unter der Bundesstraße erneuert. Bevor der Bau für den einseitigen Radweg von Kleinow nach Groß Werzin beginnen konnte, musste eine Reihe von Bäumen gefällt werden, wie Frank Schmidt deutlich macht: "Das war notwendig, weil zwischen Straße und Radfahrweg ein Mindestabstand von 2,50 Metern eingehalten werden muss."

Noch im Oktober sollen die Kreuzungsbereiche wieder befahrbar sein, heißt es vom Landesbetrieb. Derzeit müssen Kraftfahrer noch auf die einspurigen, parallel zur Bundesstraße verlaufenden Umfahrungen ausweichen. Doch trotz der Behinderungen zeigen sich Anwohner mehrheitlich verständnisvoll, wie von Vieseckes Ortsbürgermeister Dr. Ulrich Gutke zu erfahren ist: "Natürlich gibt es einige, die sich beschweren, dass die Baumaßnahmen unnütz und die Kosten dafür viel zu hoch sind. Die meisten denken aber an die erhöhte Sicherheit durch die neue Linksabbiegerspur und nehmen die derzeitigen Einschränkungen gern in Kauf."

Außerdem kennen Ortskundige Schleichwege, müssen also nicht die lange Umleitung über Kletzke und Haaren fahren, um nach Groß Werzin zu gelangen. Doch auch diese stelle kein Problem dar, sagen sowohl der Bürgermeister als auch der ehemalige Betreiber der Gaststätte "Werziner Eck" Uwe Stoffers, der in dem Ort heute noch eine Pension betreibt. "Wenn ich nach Perleberg oder nach Bad Wilsnack möchte, fahre ich die Umleitung", sagt er. Die sei sehr gut ausgeschildert, so dass auch seine ortsunkundigen Pensionsgäste keine Probleme hätten, den Weg nach Groß Werzin zu finden.

Auch den Radweg begrüßen sowohl der Ortsbürgermeister als auch Uwe Stoffers: "Das neu gebaute Stück schließt die fehlende Lücke, denn dann kann man von Perleberg bis nach Neu Schrepkow mit dem Rad durchfahren", so Uwe Stoffers. "Ich denke, dass viele Bürger den Radweg nutzen werden", fügt Ulrich Gutke hinzu.

Die Fertigstellung des Radweges sei laut Landesbetrieb für Straßenwesen für 2013 geplant. Wie dieser weiterhin mitteilt, soll im kommenden Jahr auch der Knotenpunkt Uenze/Kleinow noch ausgebaut werden.

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