Perlebrger Tierpark : Neues Projekt: Rothund oder Dingo

Diese beiden Neuguinea-Dingos sind im Tierpark Neumünster zu Hause. Vielleicht wird auch der Perleberger demnächst Dingos haben.
Diese beiden Neuguinea-Dingos sind im Tierpark Neumünster zu Hause. Vielleicht wird auch der Perleberger demnächst Dingos haben.

Förderverein Tierpark zog Bilanz und verständigte sich über Vorhaben zur Umgestaltung des alten Wolfsgeheges

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05. März 2014, 08:00 Uhr

Rund 75 000 Besucher im vergangenen Jahr, an die 400 Tiere, eine gute Nachzucht und auch vom Budget her sei man noch drunter geblieben, was das größte Projekt, die Erdmännchenanlage, betrifft – so im Stenogrammstil die Bilanz des Tierparkfördervereins. Am Freitag traf er sich zu seiner Jahreshauptversammlung. 31 Mitglieder zählt der Verein, zwei neue konnten an diesem Tag aufgenommen werden, freut sich Vereinsvorsitzender Hartmut Martin.

Während sich in den Gehegen und Volieren der erste Nachwuchs in diesem Jahr einstellt, heißt es für einige Vierbeiner, die inzwischen das Teenageralter erreicht haben, demnächst Abschied nehmen. Die Trampeltierjungen werden an den Tierpark Bad Pyrmont verkauft.

Mit Blick auf die Vorhaben 2014 rangiert der 50. Tierparkgeburtstag ganz oben, betont der Vereinsvorsitzende. Gefeiert wird das Jubiläum mit Groß und Klein am Kindertag, sprich am 1. Juni. Der eigentliche Tierparkgeburtstag ist aber erst im Oktober. „Da werden wir ein kleines Fest organisieren, zu dem wir Sponsoren, Vereinsfreunde und Förderer einladen“, ergänzt Hartmut Martin. Und gefeiert werden soll auch bereits im April, denn dann wird die Erdmännchenanlage offiziell übergeben. „Bis dahin ist sie dann auch bewohnt“, fügt der Vereinsvorsitzende an. Eingeladen werden alle Firmen, die Anteil haben an der Fertigstellung des Projektes des Fördervereins. Der hat in Eigenregie dieses gestemmt, „mit Unterstützung all der Unternehmen, denn die haben uns super günstige Angebote gemacht“, betont Martin. Rund 37 000 Euro waren veranschlagt, an die 32 000 Euro kostet die Anlage. Nicht von ungefähr habe man bei der Vergabe darauf geachtet, Firmen aus der Region ins Boot zu holen, die sich zudem seit Jahr und Tag für die Anliegen des Tierparks sehr engagieren.

Derweil hat der Förderverein das nächste Projekt bereits in Planung. Das alte Wolfsgehege soll saniert und umgestaltet werden. „Hier sollen entweder Rothunde oder Dingos ein Domizil erhalten.“ Zwischen 15 000 und 20 000 Euro werde das Unterfangen kosten. In den nächsten Tagen wolle der Förderverein im Regionalmanagement ausloten, welche EU-Fördermöglichkeiten bestehen.

Ein Projekt, welches dem Förderverein besonders am Herzen liege, sei die Zooschule. Seit etwa zwei Jahren ist es hier mächtig still geworden, „wir bekommen keine geförderte Maßnahme mehr“, erläutert Martin. Insofern wolle man nun über das Schulamt versuchen, dass sich die Schulen hier mehr einbringen. Dabei bot SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler, die an der Jahreshauptversammlung teilnahm, ihre Unterstützung an. „Wir als Förderverein würden unseren Beitrag leisten, um die Zooschule attraktiver zu gestalten.“


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