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Sanierung kurz vor dem Start : Neues Gesicht für Kurmärker Straße

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag / Bereich wird voll gesperrt / Investitionsvolumen: rund 600 000 Euro

von
erstellt am 25.Sep.2014 | 22:24 Uhr

Das – neben der Wittenberger Straße – zweite große Straßenbauprojekt der Rolandstadt in diesem Jahr steht kurz vor dem Startschuss: Am kommenden Montag, 29. September, wird die Baustelle in der Kurmärker Straße eingerichtet. Einher geht damit auch eine Vollsperrung für den Kraftfahrzeugverkehr, wie Liane Schulz, Sachbereichsleiterin Tiefbau in der Stadtverwaltung, informiert. „Erster Sperrabschnitt ist der Bereich von der Karl-Liebknecht-Straße bis zur Rudolf-Breitscheid-Straße, also bis zur ersten Querstraße“, erläutert Liane Schulz.

Die Tiefbauarbeiten haben zunächst die Verlegung eines neuen Regenwasserkanals zum Inhalt. In der Rudolf-Breitscheid-Straße wird ein neuer Abwasserkanal gebaut. Auftraggeber dafür ist der WTAZV. Im ersten Abschnitt – und nur in diesem, wie Schulz betont – erfolge auch eine archäologische Baubegleitung.

Von der Breitscheid- bis zur Hamburger Straße soll die Straße dann komplett saniert werden, nachdem auch hier zunächst unterirdisch das Rohrleitungsnetz erneuert wurde. Die Fahrbahn wird auf knapp 500 Metern Länge in einer Breite von 4,75 Metern plus Gosse mit Betonsteinpflaster ausgebaut. Das vorhandene Natursteinpflaster soll in den Parkbereichen wiederverwendet werden. Der Gehweg wird beidseits in sandsteinfarbenem Betonsteinpflaster ausgeführt, darüber hinaus gehende Flächen sollen Rasen bzw. eine Bepflanzung mit Sträuchern erhalten. Letzteres ist in dem Bereich vorgesehen, wo die Straße leicht verschwenkt wird mit dem Ansinnen, die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu drosseln.

Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 600 000 Euro. Bezahlt wird das Vorhaben aus dem städtischen Haushalt sowie aus Anliegerbeiträgen gemäß der Straßenausbaubeitragssatzung. Enthalten sind darin auch die Kosten für einen möglichen Bodenaustausch, dort, wo es eventuell Altlasten oder alte Fundamente gibt.

Noch Anfang März dieses Jahres ist darüber im Stadtentwicklungsausschuss kontrovers diskutiert worden. Wie Liane Schulz hervorhebt, sei eine möglich Bodenentsorgung bei Projekten dieser Art etwas völlig Normales. „Das müssen wir auch auf anderen Baustellen tun.“ Diese so genannten Freilegungskosten sind umlagefähig. Fertig sein will man mit dem Vorhaben im Frühling 2015.

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