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Der Prignitzer

24. November 2017 | 01:25 Uhr

Neuer Gehweg eingeweiht

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Dem ersten Retziner Straßenfest im Schwarzen Weg könnten durchaus weitere folgen

von
erstellt am 11.Aug.2014 | 22:37 Uhr

Die neue Straßenquerung auf der B 189 und der deutliche Hinweis auf dem Wegweiser in Höhe Retzin auf den „Schwarzen Weg“ erinnert zumindest die Vorbeifahrenden daran, dass Retzin ein Dorf ist, das sich beiderseits der Bundesstraße erstreckt. Der sehr viel kleinere Teil, nämlich besagter Schwarzer Weg, organisierte erstmals ein Straßenfest. Man könnte es auch als kleines Dorffest bezeichnen, was da am Freitagabend stattfand.

Der Anlass war ein ganz konkreter: Die Retziner sanierten in Eigenleistung den Gehweg in diesem Teil des Dorfes. Und das sei natürlich ein Grund zum Feiern, wie Organisator Erwin Arndt hervorhebt. „Das Vorhaben planten wir langfristig, bereits 2013 standen Details dazu fest. Die Gemeinde unterstützte die Idee von Beginn an, stellte uns dann letztendlich auch das Material zur Verfügung, berichtet Arndt im Gespräch mit dem „Prignitzer“.

Am 9. Mai dieses Jahres ging es dann los. „Da hat eine richtig gute Truppe zusammengearbeitet, elf Mann, generationsübergreifend. Der jüngste Helfer war zwölf Jahre alt, der älteste 76“, erzählt Arndt. Gewerkelt wurde in der Regel nach Feierabend bzw. am Wochenende, mitunter auch noch bis in den späten Abend hinein. Beruflich ging das bei vielen nicht anders. Herausgekommen ist innerhalb von rund fünf Wochen ein tolles Gemeinschaftswerk. Am 16. Juni erfolgte die Bauabnahme für den schmucken, 110 Meter langen und einen Meter breiten Weg, der die Beton-Stolperpiste ersetzt, die jahrelang zwischen Fahrbahn und Grundstücken verlief. Zum gemütlichen Beisammensein war die lange Tafel am Freitag gut gefüllt. Die Retziner saßen beieinander, ließen sich Gegrilltes schmecken, plauderten an diesem wundervollen Sommerabend. Das macht natürlich Lust auf mehr. Und so denken die Retziner im Schwarzen Weg darüber nach, im nächsten Jahr ein weiteres Fest folgen zu lassen. Dann vielleicht sogar mit einem richtigen kulturellen Rahmenprogramm, blickt Erwin Arndt voraus.


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