Jahresrückblick in Perleberg : Neue Straßen, Brücke und Büste am Wallgebäude

Die Arbeiten in der Heilige-Geist-Straße wurden in diesem Jahr abgeschlossen.
Die Arbeiten in der Heilige-Geist-Straße wurden in diesem Jahr abgeschlossen.

Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung und Bürgermeisterin blicken auf 365 Tage Stadtentwicklung

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29. Dezember 2016, 08:00 Uhr

Nur noch Stunden zählt das Jahr 2016. Frank Döring, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, und Bürgermeisterin Annett Jura blicken zurück auf 365 Tage Stadtentwicklung. Wichtige, zukunftsweisende Entscheidungen wurden getroffen, wie das Zusammengehen mit der Stadt Wittenberge in der Wirtschaftsförderung. Perleberg beschreite hier ganz neue Wege in der interkommunalen Zusammenarbeit, betonen beide.

Stichwort Stadtumbau: Auch hier kann Perleberg wieder einiges vorweisen. Kürzlich wurde der zweite Bauabschnitt in der Heilige-Geist-Straße übergeben, die Neugestaltung des Tierparkvorplatzes ist so gut wie geschafft, Groß Buchholz hat den lang ersehnten Spielplatz bekommen, in Dergenthin wurde am Sportlerheim das Dach erneuert, ebenso an der Feuerwache in Quitzow. Der Parkplatz der Perleberger Wehr entspricht jetzt den Anforderungen, im Hagen wurde eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer erneuert und die Wittenberger Straße wird weiter ausgebaut, einher damit der Grahlplatz. Beide verhehlen nicht, dass man zudem froh darüber sei, dass der Verkehrsgarten weiterhin in der Stadt seinen Standort habe. Ein Stück näher gekommen sei man auch den Zielen, die die Stadt in ihrem Energiekonzept anvisiert habe. Die alte Heizungsanlage in der Turnhalle der Rolandschule wurde durch neue Brennwerttechnik ersetzt, die Beleuchtung in der Stadtbibliothek auf LED umgestellt.

Auch kulturell habe die Stadt wieder für jeden Geschmack etwas zu bieten gehabt. „Es gab einen mittelalterlichen Markt zum 777-jährigen Stadtgeburtstag, viele kleine Veranstaltungen zum Kulturlandthema ,Handwerk zwischen gestern und übermorgen’, Sonderausstellungen und Vortragsabende im Museum und nicht zu vergessen die Lotte Lehmann Akademie und -woche mit ihren Aktivitäten.“ Seit dem 8. April erinnert eine Büste am Wallgebäude an Perlebergs berühmteste Tochter. Möglich machte das der Bürgerverein, der die Finanzierung übernahm.

Sinngemäß abgeräumt hat auch die Initiative Perleberg in diesem Jahr. Mit dem Projekt„Perleberger Türen verbinden“ belegten die Rolandstädter Einzelhändler Platz eins im Wettbewerb, den die IHK Potsdam ausgelobt hatte, um die Innenstädte zu beleben. Außer Zweifel stehe, ohne ehrenamtliches Engagement wäre vieles weitere nur schwer oder überhaupt nicht möglich gewesen. So gehe ein großes Dankeschön an alle Bürgerinnen und Bürger, „die gesellschaftliche Verantwortung übernommen haben, sei es in sozialen Einrichtungen, in der Flüchtlingshilfe, in Sportvereinen, in der freiwilligen Feuerwehr oder durch kulturelle Aktivitäten. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag dazu, unser Perleberg lebenswerter und liebenswerter zu machen.“ Gleichso gehe ein Dank an alle, „die in den kommunalen Gremien, in der Verwaltung oder aus eigener Initiative örtliche Aufgaben wahrgenommen haben und für unsere Stadt da waren, wenn sie gebraucht wurden“ , betonen Jura und Döring. 

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