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Straßenbau wittenberge : Neue Straße und neues Gleis

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Stadt investiert 2,2 Millionen Euro in Infrastruktur zur Erweiterung des Industriegebiets Süd

von
erstellt am 26.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Eine neue Gleisanlage und eine neue Straße: Die Infrastruktur im Industriegebiet Süd wird erweitert, und zwar Richtung Osten. Im Juli begann das Bauen. „Ende November sollen die Arbeiten abgeschlossen werden“, sagt Harald Schulz, Mitarbeiter im Stadtbauamt, in dessen Händen dieses Projekt liegt.

Grund für die Investition ist das Erschließen weiterer Flächen für Firmenansiedlungen im Industriegebiet Süd, erläutert Wittenberges Bauamtschef Martin Hahn. Das derzeitige Projekt ist ein erster Bauabschnitt, dem sich weitere anschließen.

Dieser erste Abschnitt umfasst die Verlängerung der Straße Zum Schöpfwerk um rund 850 Meter, erklärt Schulz. Dabei werde stellenweise der sogenannte Berliner Weg, also der unbefestigte Weg, der neben der Bahnlinie nach Berlin verläuft, überbaut. Es entsteht ein neues Stück Asphaltstraße. Außerdem entstand parallel zu dem bereits vorhandenen sogenannten Ausziehgleis aus dem Industriegebiet Süd ein zweiter Schienenstrang, der bei Erschließung weiteren Geländes beispielsweise für Lokumfahrungen unumgänglich sei.

Schulz beziffert die Summe der Gesamtinvestition auf rund 2,2 Millionen Euro. Die Stadt könne auf Fördermittel für wirtschaftsnahe Infrastruktur zurückgreifen.

Mit der neu geschaffenen Straßen- und Schieneninfrastruktur werden nach den Worten des Bauamtsleiters rund acht Hektar Ansiedlungsfläche erschlossen, die sich in öffentlicher Hand befinden. Hinzu komme aber auch eine Fläche, nämlich die der ehemaligen Schlammverspülungsbecken der Zellstoff- und Zellwollewerke, die sich zwar nicht in öffentlicher Hand befindet, für die es aber ein konkretes Vorhaben gebe.

Nicht das gesamte Areal, das über die neue Straße erschlossen wird, kann als Ansiedlungsfläche genutzt werden. Es musste aus artenschutzrechtlichen Gründen ein größerer Bereich ausgeklammert werden. Auch jene acht Hektar, die die Stadt in einem weiteren Bauabschnitt für Ansiedlungen fit machen möchte, „sind keine einfache Fläche“, wie Hahn sagt. Aber das Industriegebiet Süd ist mittlerweile so gut ausgebucht, dass zusammenhängendes Gelände in dieser Größenordnung dort nicht zur Verfügung steht.

 

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