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In Wittenberge dem Wasser ein Stück näher : Neue Steganlage hängt am Haken

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

In der Nacht zu gestern brachte Schwerlaster die Gangways aus Havelberg. Seit Dienstag wird fürs neue Wassererlebnis montiert.

von
erstellt am 18.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Ottos sind gestern Vormittag Zaungäste im wahrsten Sinne des Wortes. Die drei Wittenberger stehen am Geländer der neuen Uferpromenade und können gut beobachten, wie nur wenige Meter hinter einem rot-weißen Absperrband die am Kranhaken hängende Plattform für die neue Steganlage nach und nach in die richtige Position bugsiert wird. Die Plattform ist an die 25 Quadratmeter groß. Sie und ihre Schwester, ebenfalls aus Aluminium gefertigt und ebenso groß, werden durch zwei stabile Gangways verbunden. Über die erste Gangway von der Promenade aus erreicht man die Zwischenplattform, die nach oben hin beweglich an Pfählen befestigt ist. Über die zweite Gangway geht es dann weiter dem Wasser entgegen, wo die zweite Plattform an den Pfählen schwimmt – je nach Pegelstand weiter oben oder unten.

„Ende der Woche sind wir fertig. Dann ist die Konstruktion komplett“, sagt Schiffsbaumeister Ulrich Ahrens von der Havelberger Kiebitzberg-Werft. In dieser Werft sind die Plattformen und die Gangways gefertigt worden. Die Pontons haben im Stadthafen überwintert. „Die Stege sind mit einem Schwerlasttransport in der Nacht zu Dienstag gekommen“, sagt Ahrens. Jede Gangway ist rund 25 Meter lang und so konstruiert, dass sie nach den Worten des Schiffbaumeisters 60 Leute auf einmal tragen kann. Während Ahrens sich schon darum kümmert, dass nun die Gangway an den Kranhaken kommt, freut sich Familie Otto, „wie schön sich hier am Wasser alles entwickelt“. „Die Promenade wird ja auch gut angenommen“, sagen die Drei. Wittenberges stellvertretende Bauamtsleiterin Petra Lüdtke kommentiert das Geschehen mit den Worten, „dass damit ein weiteres Stück der Promenade fertig wird“. Und sie verweist auf den 9. Mai. An dem Sonnabend wird die Promenade eingeweiht.  

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