Perleberg : Neue stärkste Fraktion?

Perleberger Stadtwächter und Freie Wähler gehen zusammen.

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20. Juni 2019, 13:00 Uhr

Die Perleberger Stadtverordnetenversammlung traf sich gestern Abend zu ihrer konstituierenden Sitzung. Wie der „Prignitzer“ zuvor erfuhr, haben die Fraktion der Perleberger Stadtwächter und die Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler sich darauf verständigt, zusammen zu gehen, eine Fraktion zu bilden. Somit könnte diese dann die stärkste Fraktion in der Perleberger Stadtverordnetenversammlung werden, sofern sich nicht noch andere Bündnisse/ Fraktionen zusammenschließen und dann mehr Plätze auf sich vereinen.

Maik Tesch und Kati Beier, die für die Freien Wähler in die Stadtverordnetenversammlung einziehen, sehen darin ihre Chance, die Arbeit in den Ausschüssen voll wahrnehmen zu können. Ohne Zusammenschluss wäre das nur sehr eingeschränkt möglich, so die beiden. Ihren Zusammenschluss mit den Stadtwächtern begründen sie damit, dass sie keiner Parteifraktion beitreten wollen. Auch andere Fraktionen hätten bei ihnen angefragt. Sie hätten aber gezielt das Gespräch zu der Wählergruppe Perleberger Stadtwächter gesucht, Grundgedanken und Ideen mit Blick auf ihr Programm ausgetauscht. „Ich denke, auch die Erfahrungswerte werden uns helfen, eine gute Fraktionsarbeit zu leisten“, betont Kati Beier.

Bereits in den ersten Gesprächsrunden mit den Vertretern der Freien Wählern sei deutlich geworden, so Fred Fischer von der Wählergruppe, dass man viele „Schnittmengen und Gemeinsamkeiten“ in der Stadtentwicklung verfolge. „Es ist uns nicht schwer gefallen, nachdem wir die Organisationsfragen abgeglichen haben, den Freien Wählern eine Zusage zur gemeinsamen Fraktion zu machen“, sagt Fischer. Mit sechs Mandatsträgern habe man gute Möglichkeiten, mit anderen Fraktionen demokratisch Mehrheiten zu bilden, um eine Kommunalpolitik im Interesse der Stadt und ihrer Bürger zu bestreiten.

Bei den Wahlen zur neuen Perleberger Stadtverordnetenversammlung erhielt die CDU 3313 Stimmen, damit fünf Sitze und wäre stärkste Fraktion. Auf die SPD entfielen 2491 Stimmen und damit vier Sitze, die Linke bekam 2986 Stimmen und ebenfalls vier Sitze wie auch die Stadtwächter, die 3143 Stimmen erhielten. Für die FDP stehen 1321 Stimmen, zwei Sitze, und für die Freien Wählen gleichso zwei Sitze, bei 1238 Stimmen. Ein Sitz geht an Grüne/Bündnis 90 mit 754 Stimmen,so war vor der konstituierenden Sitzung noch die Konstellation.

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