Schöner Wohnen im Tierpark Perleberg : Neue Mehrfamilienhäuser für Kaninchen und Co.

Angela Benecke und Frank Mebes vom CJD versehen die Dächer noch mit Ziegeln aus Dachpappe.
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Angela Benecke und Frank Mebes vom CJD versehen die Dächer noch mit Ziegeln aus Dachpappe.

CJD-Mitarbeiter zimmerten Behausungen, Perlebergerin sorgte für die Fassadengestaltung

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30. August 2016, 05:00 Uhr

Einzug in die neuen Behausungen in den Tierpark-Gehegen feiern demnächst Kaninchen, Erdmännchen und Meerschweinchen. Ein-Euro-Jobber des CJD haben kleine Häuschen für die Vierbeiner gebaut, „und das mit ganz viel Liebe“, ergänzt Kathrin Porath. Eigentlich fehlte da nur noch ein farbiger Außenanstrich, damit die hölzernen „Mehrfamilienhäuschen“ dann auch optisch für einen Farbtupfer in den Gehegen sorgen.

Kathrin Porath, sie ist Lehrerin an der Grundschule „Geschwister Scholl“, hatte da auch prompt die Idee. „Ich male sehr gern“, gesteht sie. Es sind Ferien, der Familienurlaub ist vorbei, sie habe Zeit. Also griff sie zum Telefonhörer und fragte bei Tierparkleiter Michael Niesler nach, was er davon hielte, wenn sie für einen Anstrich der neuen tierischen Behausungen sorgen würde. Mit der Idee stieß sie sofort auf offene Ohren. Mehrere Tage malerte so die Perlebergerin die kleinen Hausfassaden. Angela Benecke und Frank Mebes vom CJD werden nun noch die Dächer mit Ziegeln aus Dachpappe versehen. „Und wieder haben wir dann für unsere Tiere etwas geschaffen, denn die kleinen Häuschen bieten Schutz und sorgen zugleich auch für Abwechslung in den Gehegen. Ein Hingucker sind sie außerdem“, ergänzt Michael Niesler.

Kathrin Porath hingegen will nicht viel Wind darum machen. Sie habe Spaß gehabt und „für mich war das auch Entspannung“. Früher seien derartige Einsätze gang und gäbe gewesen. Ihre Mutter, sie arbeitete damals bei der Post, erzählte ihr, dass sie im Tierpark so manches Mal Laub gefegt haben.

Arbeit gebe es auch heute im Tierpark genug, „mehr als die Mitarbeiter schaffen“, fügt die Perlebergerin an. Ein Grund auch, dass Kathrin Porath bereits im vergangenen Jahr mit ihren Schulgärtnern im Tierpark fleißig gekehrt habe. „Im Oktober, wenn es im Schulgarten nicht mehr so viel zu tun gibt, haben wir eben im Tierpark geholfen. Und das wollen wir auch in diesem Jahr wieder machen.“ Im Tierpark den Besen zu schwingen sei schon was anderes, als einfach irgendwo Laub zusammen zu harken. „Den Kindern jedenfalls hat es sichtlich Spaß gemacht.“

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