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Ortsdurchfahrt Premslin/Glövzin : Neue Fahrbahndecke für die B5

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Ortsdurchfahrt in Premslin und Glövzin wird erneuert / Knotenpunkt B5-Schönfeld wird ausgebaut mit Linksabbiegerspur

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erstellt am 26.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Ist es überhaupt notwendig, die Straße zu machen? Wie soll das Bauvorhaben vonstatten gehen? Wie ist der Zeitraum? Was kommen für Kosten auf die Bürger zu? Kommen wir während der Bauphase auf unser Grundstück? Diese Fragen brachten Premsliner und Glövziner Bürger auf der Ortsbeiratssitzung vor. Denn dort ging es um Informationen zur Fahnbahnerneuerung der B5 durch die beiden Ortsteile. Gunhild Sommer vom Bauamt der Gemeinde Karstädt stand den Anwohnern Rede und Antwort. „Die Straße soll ertüchtigt werden. Sie wird abgefräst und bekommt eine neue Tragschicht. Zudem sollen die Wasserschächte und die Wasserabläufe erneuert werden.“ Und auf die Anwohner kommen keinerlei Kosten zu, da nur die Fahrbahn und eventuell Bordsteine, aber keine direkten Nebenanlagen wie Gehwege, für die die Gemeinde und Anlieger anteilig kostenpflichtig wären, mitgemacht werden sollen. Die Baumaßnahme zahlt der Bund.

Der Landesbetrieb Straßenwesen Region West in Kyritz plant das Vorhaben in diesem Jahr. „Wir müssen das jetzt machen“, erklärt Ralf Wegener vom Dezernat Planung beim Landesbetrieb in Kyritz. Voraussichtlicher Fahrplan: Baubeginn im August, Fertigstellung nach vier Monaten also bis zum Jahreswechsel. „Wir können aber erst anfangen, wenn wir den Konotenpunkt in Quitzow fertig haben“, sagt Wegener. Denn eine großräumige Umleitung soll von Quitzow nach Groß Buchholz über Reetz nach Karstädt über Postlin zur B5 erfolgen.

Und der Grund, warum man die rund 1,6 Kilometer lange Ortsdurchfahrt ertüchtigen will, liegt an der Verkehrsprognose für die B5. „Wenn die Autobahn von Karstädt zum Kreuz Schwerin durchgehend befahrbar ist, dann wird die B5 von Karstädt als Querverbindung zur B189 dienen. Prognosen gehen in etwa von 7000 bis 10 000 Fahrzeugen aus. Das hält die jetzige Decke nicht lange aus“, so der Mitarbeiter beim Dezernat Planung.

Im Zuge dieser Baumaßnahme soll auch noch in weiterer Folge der Knotenpunkt B5/Abzweig Schönfeld ausgebaut werden. „Dort wird es dann eine Linksabbiegerspur aus Richtung Premslin geben. Wir bauen den Einmündungsbereich aus. Das freie Stück vom Abzweig Schönfeld bis Ortseingang Premslin wird nicht neu gemacht“, erklärt Wegener.

Noch ist der Landesbetrieb mit den Vorplanungen beschäftigt, Gespräche mit dem Busunternehmen im öffentlichen Nahverkehr stehen noch aus, wie letztendlich in den etwa vier Monaten der ÖPNV abgesichert werden kann. Wenn die Planungen alle durch sind, werden die Bürger noch detailliert informiert. Rettungsdienste, Feuerwehr, Müllabfuhr, ÖPNV müssen natürlich Zufahrt haben und das werde auch gewährleistet. Auch die Anlieger sollen so wenig wie möglich wie bei jeder Baumaßnahme beeinträchtigt werden. Die 1,6 Kilometer werden in Abschnitten erneuert.  

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