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Illusionen der Elbestadt : Neubaufassade im Stil der 30er

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Die WGW will die Fassade des Plattenbaus Bahnstraße. Bäckerstraße der Umgebungsbebauung anpassen.

Dieses Mal nicht Gründerzeitfassade, sondern etwas im Stil der 30er Jahre, und auf jeden Fall ein anderes, sprich attraktives Äußeres als heute, soll das Neubauhaus an der Ecke von Bahn- und Bäckerstraße bekommen. Das kündigt Torsten Diehn, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft (WGW), auf „Prignitzer“-Nachfrage an.

Die WGW hat bereits mit der Fassadenumgestaltung des Plattenbaus in der Bahnstraße 57 a bis c vor knapp drei Jahren für Furore gesorgt. Die Illusionsmaler einer Berliner Spezialfirma ließen an den Gesimsen von Fenstern optisch Stuck im Gründerzeit-Stil „wachsen“. Jenes Wohnhaus fügte sich harmonischer in die Häuserzeile mit seinen beiden Nachbargebäuden im Stil der Gründerzeit ein.

Nun geht es weiter mit den Illusionen. „Wir passen jetzt das Eckhaus optisch der Bebauung in der Nachbarschaft an“, sagt Diehn. Wie bereits bei der Bahnstraße 57 solle es sich bei den Arbeiten keinesfalls ausschließlich um eine Schönheitssanierung handeln. Der Geschäftsführer verweist auf zahlreiche Einzelmaßnahmen, die darüber hinaus anstehen. „Wir planen neue Fenster, die Hausflure werden gemacht, neue Eingangstüren sind vorgesehen. Giebel, Dach- und Kellerdecken werden gedämmt. Das Restliche ist so gut, dass es laut neuer Energiesparverordnung nicht gedämmt werden müsse“, sagt Diehn. Die Wohnungen selbst seien technisch in Ordnung.

Wie die neue Fassade im Detail aussehen wird, soll in Kürze dem WGW-Aufsichtsrat vorgestellt werden. Beauftragt ist mit dem Projekt ein hiesiger Architekt.

Angesprochen auf den optisch zunehmend mangelhaften Zustand der Neubauten zwischen Paul-Lincke-Platz und Rathausstraße sagt der WGW-Geschäftsführer: „Dort hat die WGW innerhalb der nächsten Zeit keine Veränderungen geplant.“ Die Häuser mit den Balkonen bzw. Loggien nach vorne raus seien städtebaulich schwer zu behandeln.  

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