Wittenberger Industriegebiet wird ausgebaut : Neu: Straße, Gleise, Kran

hafen

Kommune investiert sechs Millionen Euro in die Infrastruktur für das Industriegebiet Süd. Elbeport profiliert sich als Logistikzentrum

svz.de von
28. März 2014, 08:00 Uhr

Straße, Gleise und ein eigener Verladekran für den Elbeport: Die Kommune investiert in diesem Jahr rund sechs Millionen Euro in die weitere infrastrukturelle Entwicklung des Industriegebiets Süd mit Schwerpunkt Hafen. Diese Maßnahmen verkörpern den zweiten von insgesamt drei Bauabschnitten, mit denen die Kommune die Infrastruktur ausbaut und so Voraussetzungen für die weitere Entwicklung dort schafft.

Die Investition in dieser Höhe ist allerdings nur möglich, weil die Stadt über Fördermittel verfügen kann, sagt Bauamtsleiter Martin Hahn. Die Kommune muss aus Eigenmitteln aber auch rund 1,35 Millionen Euro zahlen.

Wohin zumindest ein Teil der Millionen fließt, ist seit einigen Wochen augenfällig. Im Elbeport lässt die Stadt einen zweiten Gleisbogen ausbauen, parallel zur Spundwand werden zu dem bereits vorhandenen Gleisstrang drei weitere verlegt. Die Entwicklung des Elbeports mache die Erweiterung zum Rangieren sowie die Be- und Entladung zwingend notwendig, erklärt der Bauamtsleiter. Das treffe auch für eine Umfahrungsstraße zu. Sie wird, beginnend am Endpunkt der öffentlichen Straße auf der Hafenspitze zwischen den Gleisen und der Hafenmauer verlaufen. Von dem erweiterten Gleisnetz wird auch die Firma Bröring profitieren. Das Unternehmen, das sich derzeit im Industriegebiet mit einem Mischfutterwerk ansiedelt, wird laut Hahn vor allem für die Zulieferung sowohl den Wasserweg wie auch die Schiene nutzen. „Wir gehen davon aus“, so der Bauamtsleiter, „dass wir mit dem Gleisbau Ende Mai fertig sein werden. Der Bau der neuen Straße an der Hafenkante wird voraussichtlich im Mai starten.

Voraussichtlich schon im nächsten Monat wird der Elbeport einen eigenen multifunktionalen Kran erhalten. Die Stadt hat dafür einschließlich Förderung rund zwei Millionen ausgegeben. Derzeit muss die Hafengesellschaft, die den Elbeport bewirtschaftet, sich die Technik ausleihen. Der hafeneigene Kran werde die Umschlagskosten deutlich senken, sagte Hafenmanager Michael Beyer dem „Prignitzer“ bereits Ende vergangenen Jahres. Der Port profiliert sich nach seinen Worten zunehmend als Logistikzentrum.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen