Musical : „Nehemia“: Wir waren dabei

Sie waren bei „Nehemia“ dabei und begeistert: Miriam Schmidt sowie Silas und Jonna Heider.
Sie waren bei „Nehemia“ dabei und begeistert: Miriam Schmidt sowie Silas und Jonna Heider.

Drei junge Wittenberger erzählen von ihrem Musicalauftritt – von Freude, von Aufregung und das Warten aufs nächste Mal

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03. November 2015, 12:00 Uhr

Der normale Wittenberger Alltag hat Miriam Schmidt (16) und die drei Heider-Geschwister Silas (12), Jonna (14) sowie Kira (17) wieder. Schule bzw. Ausbildung bestimmen jetzt wieder den Tagesrhythmus. Für rund eine Woche in den Herbstferien war alles anders. Die vier Wittenberger gehören zu jenen 70 Mädchen und Jungen, die über den christlichen Adonia-Verein an einer Mini-Musicaltournee teilnehmen durften. Und vor der Tournee gab es in Berlin ein großes Camp, „wo wir gemeinsam geprobt haben“, sagt Jonna. Ihr Bruder war in diesem Jahr das erste Mal dabei. Sie und ihre Schwester Kira haben bereits 2013 Dank Adonia Musicalluft schnuppern dürfen. Miriam stieß dann ein Jahr später dazu. „Es ist einfach cool“, sind sich die drei Mädchen einig. „Deshalb haben wir uns auch schon für das nächste Jahr angemeldet.“ Auch Silas will wieder dabei sein. Jonna weiß, „die Plätze für die Workcamps sind gefragt“. „Es wollen immer mehr Mädchen und Jungen mitmachen.“

Als der „Prignitzer“ sich mit Miriam, Silas und Jonna trifft – Kira ist schon wieder auf ihrem Ausbildungsplatz – erzählen die drei von den Trainingstagen. Aufgeführt wurde in diesem Jahr die Geschichte von Nehemia, jenem Juden, der nach der Bibel die Stadtmauer von Jerusalem wieder aufbauen ließ.

Wer soll in dem Musical welche Aufgabe übernehmen? Unkompliziert ist das bei der Liveband. „Denn das können nur die, die gut ein Instrument spielen können“, erzählen Jonna und Miriam. Die beiden Gymnasiastinnen sind glücklich, dass sie nicht nur als Mitglieder im großen Chor auf der Bühne standen, sondern auch bei den 25 Rollen, die zu vergeben waren, berücksichtigt wurden. Jonna trat als eine der beiden Dienerinnen des Mundschenks Nehemia und der persischen Königs mit auf, sang im Duett, und Miriam erzählt von ihrer Rolle als Ratsherr. Und sie erzählen auch davon, dass die Trainingstage ganz schön anstrengend waren. „Die Proben liefen zum Teil parallel. Manchmal haben wir so viel gesungen, dass wir schon ganz heiser waren. Aber zur Aufführung war dann alles wieder in Ordnung.

Auf die Frage nach der Aufregung, lächeln beide und sagen: „Eigentlich nicht.“ Eigentlich. Denn der Adonia-Verein gastierte in diesem Jahr mit seinem Musical erstmals auch in Wittenberge. Die Stadt und ihr Eigenbetrieb hatten das Kulturhaus mit seiner Bühne und der professionellen Technik zur Verfügung gestellt. „Im Saal saßen so viele, die uns kennen. Da waren wir schon etwas aufgeregt“, bekennen die Mädchen und Silas.

Und sie erzählen, dass die Bühne im Kulturhaus „die schönste war, auf der wir aufgetreten sind, schon wegen der Größe und der Ausstattung“. Und außerdem war es toll, sagen die drei Wittenberger, dass so viele Leute zur Aufführung gekommen sind.

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