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Oberförsterei Gadow : Natur, Tradition und Gaudi

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Reges Treiben beim bunten Vergnügen für die ganze Familie auf dem Gelände der Oberförsterei Gadow

von
erstellt am 14.Dez.2014 | 22:00 Uhr

Zu einem bunten Vergnügen für die ganze Familie lud die Oberförsterei in Gadow ein. „Wir holen jedes Jahr hier unseren Weihnachtsbaum. In diesem Jahr finde ich es wieder sehr gut besucht“, meinte Katrin Rose aus Perleberg. In der Tat: Zur frühen Mittagszeit füllte sich das Gelände. Diesmal gab es die 2013 sehnlichst vermisste traditionelle Erbsensuppe wieder. „Ich wurde vor einem Jahr von einer Frau deswegen richtig böse angegangen. Wir lernen aber“, sagte der Leiter der Oberförsterei Carsten Sander. Wie früher stand Thomas Bein vom Landgasthaus Garz an den Kesseln. 60 Portionen Grünkohl und 120 der heißbegehrten Erbsensuppe fanden ihre Abnehmer.

Genauso wie das Brot von Annett Dobbelug aus Lanz. Die verschiedensten Sorten, die sie im Buschbackofen der Oberförsterei gebacken hatte, gingen weg wie warme Semmeln. Sie war erstmals in Gadow. „Wir wollen mal was Neues ausprobieren“, so Sander. Der Erfolg gibt ihnen recht.

Ein Erfolg natürlich auch wieder – die Weihnachtsbaum-Weitwurf-Weltmeisterschaft. „Na, das hört sich ja gut an“, scherzte Seriensieger Frank Pubanz aus Neu-Premslin. Aber diesmal musste er für den Sieg, den er mit 12,65 Meter holte, richtig kämpfen. Lange führte er mit 11,65 Metern, bis der Perleberger Sebastian Rose auf den Plan trat: 12,20 Meter. Das konnte Pubanz nicht auf sich sitzen lassen…

Auch die Frauen hatten ihren Spaß. „Ich habe als Vorbild für die Kinder mitgemacht“, scherzte die Zweitplatzierte Kerstin Westphal aus Pröttlin und fügte an: „Ich bin das erste Mal hier. Mir hat es sehr gut gefallen, es ist gemütlich und nicht so kommerziell.“ Genau das macht den Weihnachtsmarkt der Oberförsterei aus, der vorneweg von Helga Scheer bestens organisiert war. Wie es sich in Gadow gehört, spielten die Jagdhornbläser unter Leitung des ehemaligen Oberförsters Holger Galonska weihnachtliche Musik.

Die Werkstatt der Waldschule war rappelvoll. Unter Anleitung der pädagogischen Betreuerin Kathi Schmidt, die seit Oktober Waldschullehrer Frank Hagedorn unterstützt, bastelten die Kinder. Sie hatten ihren Spaß daran, hauptsächlich mit Naturmaterialien Weihnachtsdeko zu fertigen. „Wir freuen uns über die Unterstützung von Frau Schmidt“, so der Oberförster.

 

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