zur Navigation springen

Reetzer Fasching : Närrisches Treffen der Tanzbeine

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

„In Reetz, da geht’s“, seit 27 Jahren. Saisonauftakt beim einzigen Faschingsclub – neben den vielen Karnevalsvereinen – in der Prignitz.

von
erstellt am 06.Feb.2017 | 05:00 Uhr

„In Reetz, da geht’s!“ – und zwar mächtig ab, und das schon seit 27 Jahren. Der einzige Faschingsclub in der Prignitz – alle anderen Vereine führen ja die Bezeichnung „Karneval“ im Namen – verzichtet auf Elferrat und Prinzenpaar und auch auf ein jährlich wechselndes Motto, aber natürlich keineswegs auf Jux und Dallerei. Samstagabend gab es den Auftakt zu insgesamt fünf Veranstaltungen der diesjährigen Saison im Saal des Gasthauses Muhs.

Eines beherrschen die Reetzer besonders gut: das Tanzen. Genau auf dieser Schiene gab es Zuwachs. Erstmals traten am Sonnabend sieben Tanzpaare als Formation auf. Ein absolutes Novum, sicher nicht nur bezogen auf den Reetzer Verein. „Darauf sind wir auch besonders stolz“, sagt Vereinsvorsitzender René Altrock. Präsident Ricardo Perlich macht in diesem Zusammenhang zudem auf die Minis aufmerksam: 16 Kinder treten in dieser Gruppe auf, 14 Mädchen und zwei Jungen. Jüngstes Mitglied der Formation ist der fünfjährige Hannes-Ernst Krumm. Geglänzt haben zudem die Rockets und die Showtanzgruppe, jeweils mit ausgefallenen Choreografien und Kostümen. Und: Reetz hat seit vielen Jahren auch ein tolles Männerballett, das natürlich ebenfalls nicht ohne Zugaben vom Parkett kam und das traditionell die Eröffnung mit dem Radetzkymarsch übernimmt. In Reetz werden übrigens auch die schönsten Kostüme der Gäste mit einem Preis bedacht. Gewonnen hat am Sonnabend Franziska Sawatzki aus Reckenzin, die als Robin Hood kam.

Mehr als 80 aktive Mitglieder hat der Verein momentan und ebenso viele Mitwirkende im kurzweiligen Programm. Das klingt viel und die Neugründung der Paartanzformation ist auch ein echter Erfolg. Aber, immer wieder Nachwuchs zu gewinnen und den Club stabil zu führen, sei schon eine Herausforderung, so René Altrock. Vor der stünden aber auch andere Vereine im ländlichen Raum. Dennoch gelang, wie bereits anderswo, auch in Reetz der Generationswechsel in der Vereinsführung, schätzen Altrock und Perlich ein.

Gut 400 Gäste werden bis zum Ende der Saison in Reetz wieder „bespaßt“. Für die Abendveranstaltungen am 11. und 24. Februar sowie für die Rentnerveranstaltung am 18. Februar (17.30 Uhr) gibt es noch Restkarten, das Event am 25. Februar ist ausverkauft.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen