Nähzentrum in neuer Hand

<strong>Die Lebenshilfe hat das Nähzentrum</strong> von Kurt Weber in der Bahnstraße  übernommen. Regina Weber (l.) und Anke Neiß sind hier für die Kunden da, führen Näharbeiten aus, nehmen Wäsche für die Reinigung entgegen.<foto>Hanno Taufenbach</foto>
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Die Lebenshilfe hat das Nähzentrum von Kurt Weber in der Bahnstraße übernommen. Regina Weber (l.) und Anke Neiß sind hier für die Kunden da, führen Näharbeiten aus, nehmen Wäsche für die Reinigung entgegen.Hanno Taufenbach

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17. Januar 2013, 05:56 Uhr

Wittenberge | Die Lebenshilfe Prignitz hat mit Jahresbeginn das Nähzentrum von Kurt Weber in der Bahnstraße übernommen. "Sämtliche Dienstleistungen, die wir bisher in der Perleberger Straße für unsere Kunden angeboten haben - wie Wäscheannahme, Schuhreparaturen und anderes - finden diese in der Bahnstraße wieder. Außerdem die Leistungen, die das Nähzen trum bisher schon vorhielt", sagt Harm Carls von der Geschäftsführung des kreislichen Lebenshilfevereins auf Redaktionsnachfrage.

Die Räumlichkeiten in der Perleberger Straße an der Ecke zum Stern, also in jenem neu geschaffenen Komplex, mit dem die Lebenshilfe mit den von ihr Betreuten im wahrsten Sinnen des Wortes mitten im städtischen Leben stehen will, werden nicht ungenutzt bleiben. "Wir haben die Räume nicht aufgegeben, sondern wollen sie für unsere vergrößerte Beratungsstelle nutzten", informiert Carls.

Für den Umzug in die Bahnstraße sprechen nach den Worten des Geschäftsführers gleich mehrere Vorteile. Das Nähzentrum sei eingeführt, zu Fuß wie auch mit fahrbarem Untersatz gut zu erreichen. Die Lage in der Bahnstraße sei zentral. "Das ist für eine Dienstleistungseinrichtung, wie wir sie sind, wichtig", macht Harm Carls deutlich.

Als Kurt Weber jetzt in den Ruhestand ging und die Frage stand, was werden soll, "haben wir die Gelegenheit ergriffen", so Carls. Er verweist darauf, dass die Lebenshilfe bereits eng mit Weber und dessen Mitarbeiterinnen zusammenarbeitete. "Aufträge, die wir nicht erledigen konnten, sind mit der dortigen Fachkenntnis ausgeführt worden."

Die Betreibergesellschaft des Lebenshilfevereins, die Sozialwerke Prignitz Integrationsbetriebe GmbH, hat nach den Worten von Carls die drei Mitarbeiterinnen im Nähzen trum übernommen. Die bisherigen Kunden dort werden also weiterhin nicht nur das volle Dienstleistungssortiment vorfinden, sondern auch auf bekannte Gesichter treffen.

Für die Lebenshilfe bietet sich mit der Übernahme des Nähzentrums die Möglichkeit, behinderten Mitarbeiter ein Praktikum "unter realen Bedingungen des ersten Arbeitsmarktes" zu ermöglichen, so wie es bereits in der von der Betreibergesellschaft geführten Tankstelle geschehe.

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