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Der Prignitzer

17. Dezember 2017 | 09:19 Uhr

Nächste Baustelle: Am Hohen Ende

vom

svz.de von
erstellt am 27.Jan.2012 | 09:24 Uhr

Perleberg | Die nächste Großbaustelle in der Stadt kündigt sich an. Für rund 1,1 Million Euro sollen in diesem Jahr die Straße Am Hohen Ende samt Postplatz und Pferdeschwemme sowie der kleinen Gasse An der Mauer komplett saniert und somit städtebaulich wieder zu einem wahren Hingucker werden. Olaf Schlünzen vom Ingenieurbüro Rauchenberger stellte den Planungsvorentwurf im Stadtentwicklungsausschuss vor. Baubeginn könnte im Juni sein, die Fertigstellung Ende des Jahres.

Ins Auge gefasst ist, diesen Komplex in drei Bauabschnitten zu sanieren, notwendig, um die Innenstadt während der Bauzeiten verkehrstechnisch am Leben zu erhalten. Los gehen soll die Bauerei von der Einmündung Karl-Marx-Straße bis zur Parchimer Straße einschließlich Postplatz.

Bei Letzterem habe die untere Denkmalbehörde großen Wert darauf gelegt, dass der Platzcharakter fortan mehr zur Geltung kommt, erläutert Diplomingenieur Olaf Schlünzen. Dazu ist vorgesehen, die Straße hier bis auf 6,50 Meter zu verbreitern. Zugleich soll die Parkordnung verändert, statt der jetzigen senkrechten Ausrichtung sollen die Fahrzeuge künftig parallel zur Fahrbahn abgestellt werden. Die Freifläche gegenüber dem Postgebäude soll als eine Art Aufenthaltsbereich erhalten bleiben und mit einem abgesenkten Rundbord von der Fahrbahn abgegrenzt werden. Graues Granit- statt des jetzigen glatten Schlackepflasters, im Gehwegbereich ein helles Laufband aus Beton steinplatten, Schinkelleuchten, wie sie schon die Altstadt ins rechte Licht setzen, all das sieht der Vorentwurf vor.

Stichwort Parkplätze: Im gesamten Baukomplex wird sich die Anzahl der Stellplätze von jetzt 38 auf 34 verringern. Ein Grund: Auf dem Platz vor der großen Kastanie an der Pferdeschwemme, die als Naturdenkmal gilt, wird künftig das Parken nicht mehr möglich sein. Eine sogenannte Unterbepflanzung soll das Befahren des Traufbereiches dort unterbinden.

Ein neues Gesicht bekommt die Pferdeschwemme, der Zugang wird mittels Rampen behindertengerecht, die Parkplätze und Seitenanlagen erhalten eine Befestigung aus Feldsteinpflaster. Über Stufen überwinden die Fußgänger den Höhenunterschied runter zur Pferdeschwemme. Die Anlegestelle, die noch mit einem Geländer abgetrennt ist, verwandelt sich in eine Ruhezone, wo Bänke zum Verweilen einladen aber auch Fahrradständer ihren Platz bekommen.

Die kleine Gasse An der Mauer bereitet die größten Probleme, wie Olaf Schlünzen einräumt. Denn der Energieversorger PVU will dort die Gas- und Stromleitung erneuern, "der unterirdische Bereich ist aber mit Versorgern stark belegt", so Diplomingenieur Schlünzen.

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